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Kreuzlinger überraschen weiter

Der HSC Kreuzlingen bleibt das Überraschungsteam in der NLB-Meisterschaft. Die Grenzstädter gewannen am 2. Spieltag auch das zweite Auswärtsspiel gegen den Mitfavoriten Yellow Winterthur dank einer starken Abweherleistung mit 24:23 (12:15). Damit kommt es am nächsten Samstag (18 Uhr, Egelsee) im ersten Heimspiel zum Spitzenkampf der Runde Zweiter vs. Vierter gegen den STV Baden. (mru)

(Bild: Archiv)

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Kreuzlingens Sportchef Alexander Mierzwa zeigte sich nach dem Spiel sehr angetan vom Auftritt in der Eulachhalle. «Die Mannschaft hat immer an sich geglaubt und sich auch durch einen Viertore-Rückstand nicht aus der Ruhe bringen lassen,» so der ehemalige deutsche Nationalspieler. Ein besonderes Lob erhielten der Rückraumhühne Tarik Kasumovic und Mittelmann Bozidar Nikocevic. Insbesondere der erst 22-jährige Zweitmetermann stellte mit
sieben Toren aus zehn Versuchen die zuletzt gemachten Fortschritte unter Beweis. Zusammen mit dem schwedischen Kreisläufer Niklas Stegefelt bildet er zudem einen starken Mittelblock.

Nach ausgeglichenem Beginn schien Yellow Winterthur vorerst seiner Favoritenrolle gerecht zu werden. Vom 9:9 (18.) zogen die Eulachstädter innerhalb von zehn Minuten davon. Mit dem 15:12-Pausenvorsprung war die Welt für das Team um den ehemaligen NLA-Torschützenkönig Raphael Liniger noch in Ordnung. Nach dem Seitenwechsel steigerte sich die Kreuzlinger
Abwehr inklusive Torhüter Patrick Glatt aber markant. Mit drei Treffern in Serie kehrten die Thurgauer das Match vom 17:18 zum 20:18 (46.) und verteidigte die Führung bis zum Schluss. Yellow erzielte in der 2. Halbzeit nur noch acht Treffer.

Dieser Sieg ist umso höher einzustufen, weil der letztjährige NLB-Topscorer Oliver Schoof oder auch Flügelflitzer Yves Petrig und Milan Kozak für einmal unter ihren Möglichkeiten blieben. «In solchen Spielen, wo es unseren Goalgettern nicht nach Wunsch läuft, zahlt sich die neue Breite in unserem Kader besonders aus,» so Mierzwa. Ebenso attestiert er Trainer Tobias Eblen ein ausgezeichnetes Coaching: «Er hat personell in wichtigen Phasen die richtigen Entscheidungen getroffen.»

Yellow Winterthur – HSC Kreuzlingen 23:24 (15:12)
Eulachhalle. – 150 Zuschauer. – Sr. Castineiras/Zwahlen.
Strafen:  3-mal 2 Minuten gegen Winterthur, 4-mal 2 Minuten gegen
Kreuzlingen.
Winterthur: Haupt; Gehrig (2), Meili, Nussbaumer, Müller, Huber (2),
Riwar, Steiner (4), Müller (1), Rüeger (4), Singler (1), Liniger (4/1),
Jazo 5/2).
Kreuzlingen: Glatt/Buff; Misteli (1), Fülöp, Petrig, Nikocevic (7),
Schoof (5/3), Heim (2), Gessler, Stegefelt (2), Kasumovic (7), Schäfer,
Kozak.
Penaltystatistik:* beide 3 von 4.
Nächstes Spiel: HSC Kreuzlingen – STV Baden (Samstag, 20.9., 18 Uhr,
Sporthalle Egelsee).

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