/// Rubrik: Leserbriefe

Ein überzeugendes JA für Neubau Schwimm- und Freizeitbad Egelsee

Kreuzlingen – Das geplante Schwimm- und Freizeitbad Egelsee ist für Kreuzlingen eine Riesenchance. (Peter König, Unternehmer, Gemeinderat SVP)

Die traditionell mit dem Wasser verbundene Seestadt Kreuzlingen mit ihrem grossen regionalen Einzugsgebiet, mit den anerkannten und breit gefächerten Bildungsinstitutionen sowie als internationaler Wirtschaftsstandort hat die besten Voraussetzungen, sich auch als Freizeit- und Sportstadt zu etablieren.

Aus drei kleinen Bädern, alle drei sanierungsbedürftig, wird eine grosse Schwimm- und Freizeitanlage gebaut. Drei Betriebsführungen zu einer gemeinsamen zusammengeschlossen. Bund und Kanton stehen hinter dem Projekt. Weitere Gemeinden werden folgen. Die Stadt Kreuzlingen steht auf einer grundsoliden finanzieller Basis. Ab den Jahren 2006 bis 2013 weist die Stadtrechnung jährlich Überschüsse aus. In acht Jahren hintereinander kumuliert total 22,5 Millionen Franken.

Es ist der richtige Zeitpunkt für diese Investitionen. Eine zukunftsgerichtete Investition auf 40 bis 50 Jahre, welche auch den Gegenwert erbringt. Es ist der einzige richtige Standort, im Zentrum, mit umliegenden Schulen, mit Bahn-Bus und Velo erreichbar. Der heutige Stand der Schwimmflächen der Bäder Egelsee, Pädagogische Hochschule Kreuzlingen und Spital Münsterlingen weisen zusammen eine Wasserfläche von 743m2 aus, wobei das Bad Münsterlingen bereits wegfällt, somit nur noch 543m2 zur Verfügung stehen werden. Das neue Schwimm- und Freizeitbad Egelsee weist 1765m2 Wasserfläche aus. Der Bedarf für Bevölkerung, Schulen und Sportvereine ist ausgewiesen.

Ist-Zustand
Für die Bevölkerung steht das Egelseebad nur 58 Stunden pro Woche zur Verfügung. Das Bad im Seminar ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich. NEU: Das Familienbad und das Thermalbad mit Saunalandschaft wird jederzeit für die Bevölkerung verfügbar sein. Das neue 50m Schwimmbecken steht 70 Stunden pro Woche für die Bevölkerung zur Verfügung. Im weiteren hat Kreuzlingen zur Zeit keine einzige Sauna.

Die Kreuzlinger Stimmbürger haben damals zum richtigen Zeitpunkt mit Weitsichtigkeit dem Kauf des Seeburgareals zugestimmt. Heute wäre das nicht mehr möglich. Schon damals wurden Stimmen laut, dass ein solches Projekt den finanziellen Rahmen der Stadt Kreuzlingen sprengen würde und somit unausweichlich enorme Steuererhöhungen auf die Kreuzlinger zukommen würden. Es war wieder einmal alles nur Geschwätz.

Schweizer Unternehmungen haben durch Weitblick, Sachkenntnis sowie Innovationen zu unserem Wohlstand beigetragen und nicht durch rein buchhalterisches verhinderndes Denken und durch Angst vor der Zukunft.

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