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Reise der Trachtengruppe Kreuzlingen ins Albulatal

Kreuzlingen – Die imposante Landwasserbrücke, 1901 erbaut, erscheint fast täglich im TV. Sie ist so fotogen wie das Matterhorn und der Rheinfall! Darum zog die Trachtengruppe Kreuzlingen mit Angehörigen und Freunden aus, um auch einmal über diese Brücke zu fahren, und den faszinierenden Bahn-Streckenteil von Tiefencastel nach Preda zu erleben.

Die Anreise in die Bergwelt genossen wir im komfortablen Reisecar von Hans Leugger. Nach regnerischem Morgen im Toggenburg begrüssten uns in Wildhaus beim Znünikaffee die ersten Sonnenstrahlen und ein warmer Herbsttag begann. Frohgelaunt setzten wir die Reise fort hinunter ins Rheintal nach Chur, Thusis, durch die Schinschlucht zum Bahnhof Tiefencastel.

Um 11.30 Uhr bestiegen wir die Rhätische Bahn, die uns über die schwindelerregende Landwasserbrücke und durch viele Tunnels hinauf nach Preda, 1800 m ü. M., brachte. Der kurze Weg vom Bahnhof zum Hotel Preda Kulm führt über den Bauplatz für den neuen Albulatunnel. Der alte Tunnel wird renoviert und dann als Sicherheitsstollen benutzt.

Nach einem sehr köstlichen Mittagessen bestiegen wir wieder die Bahn hinunter nach Bergün.
Dort hat die Albulabahn seit dem 1. Juni 2012 ihr eigenes Museum im einstigen Zeughaus. Darin konnten wir eintauchen in die Geschichte der Albulabahn und in die Pionierzeit der Bahntechnik. 1903 wurde die Bahnstrecke fertig gebaut und 2008 ins Unesco Verzeichnis des Weltkulturerbes aufgenommen.

Nun musste der Carchauffeur zur Weiterfahrt mahnen, um rechtzeitig zum Zobig am Werdenbergersee zu sein und auch gleichentags wieder nach Hause zu kommen!

Die Rheintal Autobahn machte die zügige Heimfahrt bei früher Dunkelheit möglich. Nach einer informativen, erlebnisreichen Reise konnten wir uns wohlbehalten und dankbar voneinander verabschieden

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