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Projekt «Langsamverkehrskonzept Thurgau» wird gestartet

Frauenfeld – Der Regierungsrat hat den Projektauftrag «Langsamverkehrskonzept Thurgau» genehmigt. Bis Ende 2016 soll das Konzept vorliegen. Für die externen Kosten des Projekts hat der Regierungsrat ein Kostendach von 250000 Franken festgelegt.

Langsamverkehr im Thurgau soll gefördert werden. (Bild: Thurgau Tourismus)

Langsamverkehr im Thurgau soll gefördert werden. (Bild: Thurgau Tourismus)

Das kantonale Langsamverkehrskonzept (LVK) legt Ziele und Stossrichtungen bei der kantonsweiten Weiterentwicklung des Langsamverkehrs fest. Es zeigt mögliche und geplante Massnahmen auf kantonaler Ebene zur Förderung des Langsamverkehrs auf. Überdies stellt es Bereiche möglicher kommunaler Massnahmen zur Weiterentwicklung des Langsamverkehrs zusammen.

Die Erarbeitung des LVK steht unter der Federführung des kantonalen Tiefbauamtes. Der Projektgruppe gehören im Weiteren Vertretungen des Amts für Raumentwicklung sowie der Abteilung öffentlicher Verkehr/Tourismus an. Um einen ganzheitlichen Ansatz zu gewährleisten, wird ein sogenanntes Soundingboard eingerichtet. Es besteht aus Mitgliedern der Raumplanungskommission des Grossen Rates, aus Vertretungen der Gemeinden, von Verbänden und weiteren Interessengruppen. Es dient einerseits der Meinungsbildung für das Projektteam und andererseits der Vertrauensbildung.

Die Erarbeitung eines Langsamverkehrskonzepts ist als Zielsetzung in den Regierungsrichtlinien 2012 bis 2016 festgehalten. Ein im Jahr 2013 eingereichter Vorstoss aus dem Grossen Rat fordert ebenso, einen Bericht zum Thurgauer Langsamverkehr zu erstellen. Der Vorstoss wurde entsprechend dem Antrag des Regierungsrates im April 2014 erheblich erklärt.

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