/// Rubrik: Leserbriefe

Ja zur Schwimmhalle

Kreuzlingen – Die Kreuzlinger Bevölkerung hat in diesen Wochen die einmalige Gelegenheit, unter finanzieller Mithilfe des Kantons und des Bundes ein gelungenes Projekt zu verwirklichen, indem wir der Schwimmhalle eine Chance geben. (Marc Herzog, Kreuzlingen)

Die Tatsache, dass die Gegner der Schwimmhalle eine ziemlich einspurige Kampagne fahren, zeigt wohl unmissverständlich, dass es am Projekt wenig zu rütteln gibt. Die Multifunktionalität kommt gut an. Die Lage ist dank dem Standort der Thermalquelle, der Anschliessung an den öffentlichen Verkehr und dem angrenzenden Bärenplatz optimal. Wenn die Gegner schwarz malen und mangelnde Parkiermöglichkeiten kritisieren, verkennen sie, dass die vorhandenen Parkplätze beim Egelsee und vor allem auf dem Bärenplatz kaum je ausgelastet sind. Vor allem auch nicht zu jenen Zeiten, wenn mit den meisten motorisierten Nutzern der Schwimmhalle gerechnet werden muss.

Was es auch zu bedenken gibt ist, was bei einem Nein passiert: Der Kanton und die Stadt Kreuzlingen verpassen es, mit der Zeit zu gehen und erteilen der Zentralisierung – und damit der Effizienzsteigerung – eine Abfuhr. Sowohl Kanton als auch Stadt werden ihre Bäder in den nächsten fünf Jahren renovieren müssen. Zeitweise wird es in Kreuzlingen kein öffentliches Hallenbad mehr geben.

Im Egelsee müsste die Technik ausgewechselt werden, was natürlich auch nicht billig ist und der Allgemeinheit keine Minute zusätzliche Nutzungsmöglichkeit geben würde. Und dazu würden Bund und Kanton gar nichts bezahlen! Darum hoffe ich, dass auch Sie ein Zeichen gegen das «Gartenhagdenken» und für die Zukunft setzen und ein Ja in die Urne legen!

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