/// Rubrik: Leserbriefe

Ernst Zülle bringt die Voraussetzungen mit

Kreuzlingen – Mit der Wahl eines Stadtrates überträgt das Stimmvolk ein Mandat an die gewählte Person. Dieses Mandat ist kein parteipolitischer Auftrag. (Gerhart Lehmann, Alt Stadtrat)

Im Stadtrat wird nicht Parteipolitik betrieben, schon gar nicht dürfen dort gezielt Interessen vertreten werden. Politische Anliegen werden im Gemeinderat eingebracht .Der Stadtrat hingegen ist ein Führungs- aber auch ein Ausführungsorgan im Dienste der Stadt und seiner Bevölkerung. Es ist von Vorteil, wenn der Stadtrat mit Leuten besetzt ist, die über Parlamentserfahrung verfügen, die Kommissionserfahrung ausweisen und auch die politischen Spielregeln aus eigener Erfahrung kennen. Nicht alle Departemente, die einem Stadtrat oder einer Stadträtin zugeteilt werden, bedürfen einer gleichen Voraussetzung.

Bei der jetzigen Wahl steht fest, dass der oder die Gewählte das Baudepartement übernehmen wird. In diesem Departement geht es nicht einfach um Architekturdesign oder Planung. Die Baubranche konfrontiert mit vielen Interessen. Hier braucht es eine sehr breiten Rücken und eine kräftige Standfestigkeit. Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsvermögen sind unverzichtbare Bedingungen. Das Baudepartement ist übrigens auch das, wo am meisten Steuergelder umgesetzt werden. Ernst Zülle bringt alle Voraussetzungen mit. Er ist langjähriger Gemeinderat und präsidiert derzeit die Finanz- und Rechnungsprüfungskommission. Er hat zudem den Vorteil, dass er von Berufes Wegen im Umgang mit der Baubranche vertraut ist.

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