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«Bestimmt kein Schwank»

Kreuzlingen – Am Samstag feiert das Theaterstück «Zähl die Schafe rückwärts» im Dreispitzsaal Premiere. Regisseur Dietmar Paul und Hauptdarstellerin Eveline Ketterer erklären im Interview ihre Ideen dahinter und warum das Stück nicht zum einschlafen ist.

Die zwei Darsteller sorgen dafür, dass es nicht langweilig wird auf der Bühne.  (Bild: zvg)

Die zwei Darsteller sorgen dafür, dass es nicht langweilig wird auf der Bühne. (Bild: zvg)

KLZ: Wie laufen die Proben?
Eveline Ketterer: Am Dienstag hatten wir zum ersten Mal einen Gesamtdurchlauf. Der hat schon ziemlich gut funktioniert. Aber bis zur Premiere wird es noch einige lange Abende geben.

Das Stück beinhaltet einen bunten Mix aus aktuellen Themen: Emanzipation, Leistungsdruck und wie man diesem entkommen kann. Soll der Stoff auch sozialkritisch sein?
Dietmar Paul: In jeder guten Geschichte steckt auch ein Stück Kritik. Wir haben dies aber nicht in den Vordergrund gestellt. Das Stück soll in erster Linie unterhalten.

In ihrer Beschreibung sprechen Sie aber von einer Dramödie.
Ketterer: Es ist auf jeden Fall kein Schwank. In jeder Komödie steckt auch Drama. Unsere Figuren haben Probleme und gehen einen schweren Weg.

Sie beide haben das Drehbuch zusammen erarbeitet. Wie ist dieses entstanden?
Ketterer: Ich bin mit einer Grundidee bzw. einer Vision zu Dietmar Paul gegangen.
Paul: Wir arbeiten seit Juni letzten Jahres am Stück. Dahinter stecken viele Gespräche und Fragen, welche dann in der 90-minütigen Handlung zusammengefasst wurden.

«Zähl die Schafe rückwärts» lautet der Titel. Ist die Vorführung etwa zum Einschlafen?
Paul: Im Gegenteil! Wir hoffen, dass die Zuschauer nach der Premiere vor Spannung im Bett Schafe zählen müssen.

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