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Feste Schuhe für Flüchtlinge

Kreuzlingen – Elvira Zuppinger sammelt für die Flüchtlinge des Kreuzlinger Empfangs- und Verfahrenszentrums, welche derzeit vor allem aus Eritrea kommen. Benötigt werden winterfeste Schuhe und Kleidung.

Elvira Zuppinger sortiert zwei Tüten mit Spendenartikeln.(Bild: sb)

Elvira Zuppinger sortiert zwei Tüten mit Spendenartikeln. (Bild: sb)

Elvira Zuppinger arbeitet schon seit sieben Jahren im Flüchtlingscafé Agathu. «Nach meiner Pensionierung wurde ich von Bekannten auf das Agathu aufmerksam gemacht», erzählt die ehemalige Sekundarlehrerin. Hier mitzuhelfen bereite ihr Freude, sie lerne Menschen aus fremden Gegenden kennen und kann ausserdem ihre Fremdsprachen üben: Sie spricht deutsch, englisch, französisch und italienisch fliessend, in albanisch, spanisch und arabisch verfügt sie über Grundkenntnisse. «Ich rede gerne mit den Leuten und habe Freude am Kontakt. Es ist ein bisschen so wie zu verreisen, ohne wegzufahren», sagt Zuppinger über das internationale Flair im Flüchtlingscafé.

Ausrüstung für den Winter
Von den traumatischen Erlebnissen der Asylbewerber zu hören, könne aber auch an die Substanz gehen. «Wir versuchen zu helfen, wo es geht», erklärt die engagierte Frau, «und wenn es nur durch Zuhören ist.» Ganz pragmatisch versucht sie aktuell dafür zu sorgen, dass die Bewohner des Empfangs- und Verfahrenszentrums (EVZ) gut für den Winter ausgerüstet sind. «Derzeit kommen die Flüchtlinge vor allem aus Eritrea, viele Teenager und junge Frauen und Männer», so Zuppinger. «Die meisten haben nur dünne Sachen an und tragen Schlappen an den nackten Füssen.»

Als sie davon im September Fotos auf ihrem Facebook-Profil veröffentlichte, ging die Sammlung los. Recht schnell seien 80 Paar Schuhe zusammengekommen – doch noch viel mehr werden benötigt. «Wir brauchen vor allem festes Schuhwerk für Männer und Frauen, ausserdem Winterkleidung: Jacken, Hosen und Pullover.»
Kreuzlingen. Elvira Zuppinger arbeitet schon seit sieben Jahren im Flüchtlingscafé Agathu. «Nach meiner Pensionierung wurde ich von Bekannten auf das Agathu aufmerksam gemacht», erzählt die ehemalige Sekundarlehrerin. Hier mitzuhelfen bereite ihr Freude, sie lerne Menschen aus fremden Gegenden kennen und kann ausserdem ihre Fremdsprachen üben: Sie spricht deutsch, englisch, französisch und italienisch fliessend, in albanisch, spanisch und arabisch verfügt sie über Grundkenntnisse. «Ich rede gerne mit den Leuten und habe Freude am Kontakt. Es ist ein bisschen so wie zu verreisen, ohne wegzufahren», sagt Zuppinger über das internationale Flair im Flüchtlingscafé.

Ausrüstung für den Winter
Von den traumatischen Erlebnissen der Asylbewerber zu hören, könne aber auch an die Substanz gehen. «Wir versuchen zu helfen, wo es geht», erklärt die engagierte Frau, «und wenn es nur durch Zuhören ist.» Ganz pragmatisch versucht sie aktuell dafür zu sorgen, dass die Bewohner des Empfangs- und Verfahrenszentrums (EVZ) gut für den Winter ausgerüstet sind. «Derzeit kommen die Flüchtlinge vor allem aus Eritrea, viele Teenager und junge Frauen und Männer», so Zuppinger. «Die meisten haben nur dünne Sachen an und tragen Schlappen an den nackten Füssen.»
Als sie davon im September Fotos auf ihrem Facebook-Profil veröffentlichte, ging die Sammlung los. Recht schnell seien 80 Paar Schuhe zusammengekommen – doch noch viel mehr werden benötigt. «Wir brauchen vor allem festes Schuhwerk für Männer und Frauen, ausserdem Winterkleidung: Jacken, Hosen und Pullover.»

Sammelstelle beim EVZ
Wer etwas Gutes tun möchte, kann gebrauchte Sachen direkt bei Elvira Zuppinger im Rosgartenweg 8 abgeben. Spender können ihre Kleider aber auch direkt zum Haupteingang des EVZs bringen.

Wer etwas Gutes tun möchte, kann gebrauchte Sachen direkt bei Elvira Zuppinger im Rosgartenweg 8 abgeben. Spender können ihre Kleider aber auch direkt zum Haupteingang des EVZs bringen.

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