/// Rubrik: Leserbriefe

FDP Kreuzlingen – Quo vadis?

Kreuzlingen – Die FDP Kreuzlingen hat aus meiner Sicht seit längerem ein grosses Problem. Die Partei hat gute, erfolgreiche und innovative Persönlichkeiten in ihren Reihen. (Mirko Spada, Kreuzlingen)

Aber sie tritt in wichtigen Entscheidungen nicht als Team auf und sie hat aus meiner Sicht keine Strategie, keine Weitsicht und auch kein unternehmerisches Feingefühl, wie sie unsere schöne Stadt Kreuzlingen gestalten möchte.

Die Schwimmhalle wurde z.B. von führenden FDP-Persönlichkeiten öffentlich in Frage gestellt. Nun will die FDP sogar die Steuern senken. Die FDP Kreuzlingen möchte in den kommenden Jahren somit nicht in Kreuzlingen investieren, wenn es um Grossprojekte geht, weil die FDP Kreuzlingen keine Steuererhöhung will. Der normale Bürger soll von diesem Geschenk profitieren! Aber das Gegenteil ist der Fall. Wir verlieren an Leistungen (z.b. wenig Wasserfläche) oder müssen mehr Gebühren zahlen, weil irgendwo müssen wir in der Stadt Kreuzlingen Einnahmen generieren.

Es profitiert massiv der reiche Bürger gegenüber dem normalen Volk. Ich teile viele Ansätze, die die FDP Schweiz in ihren Leitbildern vertritt und ich bin enttäuscht, dass diese nicht bis zur FDP in Kreuzlingen vorgedrungen sind. Will die FDP Kreuzlingen in Zukunft eine wichtige Rolle in Kreuzlingen spielen, dann braucht es einen «Trainer», der die guten «Einzelspielern» wieder zusammenführt. Und falls vom Volk die Steuersenkung angenommen wird, dann werde ich mit dem vorhandenem Geld ein Abo in der Thermalquelle Konstanz lösen inklusiv Sauna und Erholung.

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One thought on “FDP Kreuzlingen – Quo vadis?

  1. Bruno Neidhart

    Ob die FDP zum Bad-Desaster viel beigesteuert hat, weiss ich nicht. Im Prinzip wurde die Vorlage von 2-300 „obligatorischen Neinsagern“ versenkt, die sich jeweils aus Prinzip kaum qualifizierte Gedanken über ein städtisches Vorhaben machen. Ist halt auch demokratisch. Kann man nichts machen. Machen kann man dagegen – ab sofort -, „gegen die Idee sein“, auf der zentralen, alten, historischen Gemeindewiese ein „Stadthaus“ bauen zu wollen. Ein solches Vorhaben ist aus stadtplanerischer, raumästhetischer, umweltklimatischer – selbst aus kostenbezogener Sicht – ein Irrtum, ja ein Jahrhundertfehler! An der Marktstrasse/Ecke Boulevard ist genügend Platz für eine „tolle Stadthaus-Neudefinition“ – wenn es denn sein muss! Für innovative Architekten geradezu ein „Eldorado“! Und nicht alle Behörden müssen an einem Ort sein. Wir leben im Zeitalter unbegrenzter elektronischer Kommunikation! Eine Entflechtung ist sogar aus verkehrspolitischer Sicht sinnvoll. Das Stadthaus am Boulevard, der Markstrasse entlang, mit Parkhaus, eröffnet die Möglichkeit, sowohl dem lahmenden Boulevard etwas auf die Beine zu helfen, als auch, über die Sonnenstrasse, den „ziemlich verlorenen Strassenzug Löwenstrasse“ verbessert ins Zentrum zu integrieren. Und so kann man sich denn die geschäftige Innenstadt als ein Dreieck vorstellen, das durch den Löwenplatz, den Helvetiaplatz, sowie der Kreuzung Sonnenstrasse-Löwenstrasse definiert wird. Innerhalb und ausserhalb anschliessend an dieses Dreieck konzentrieren sich geschäftliche und gesellschaftliche/kulturelle Aktivitäten. Die drei Eckpunkte des innerstädtischen Reviers können zum Beispiel durch Wasserfontainen markiert sein. Ob auf der Gemeindewiese ein „unterirdisches“ Parkhaus zu erstellen ist, ist auch eine Frage an den Kanton, der über „Campus-Bedürfnisse“ in eine solchen Anlage einbezogen wäre. „Oberirdisch“ ist dagegen eine Parklandschaft im Zusammenhang mit dem bestehenden Dreispitzpark als zentrale, gesellschaftsrelevante Örtlichkeit zu gestalten. Ein einmaliger Stadtort in der heutigen Zeit, „wo noch die letzten grünen Grundstücke“ überbaut werden. Das Offen-Halten der Gemeindewiese für kommende Generationen ist eine elementare Aufgabe. Gleichzeitig ist das „verloren gegangene Klosterviertel“ als wichtige Zelle von Kreuzlingen endlich vermehrt der Bevölkerung zu öffnen. Selbst ein Bezug zur beschriebenen Parkgestaltung der Gemeindewiese ist noch heute, zum Beispiel zwischen neuer Campusmensa und Klosterbau, als Wegverbindung zum inneren, grünen Klostergelände denkbar. Südlich, ab Hirschenplatz, kann ein fussgängerbezogener „Klosterboulevard“ unter Einbezug des ehemaligen Kreuzgangs bis hin zum Bärenplatz den für die Bevölkerung und Stadtgäste zu öffnenden Klosterbezirk gestaltet werden. Ein grosses, belebendes, innovatives, historisch bezogenes Stadtensemble liegt hier zur Realisierung offen! Mit der in Bau befindlichen Umgestaltung/Untertunnelung des Hafenbahnhofgeländes entsteht sogar eine direkte Fussgängerverbindung über den Schulweg (Campusweg!) zu den Parks am See (Eine Unterquerung der verkehrsbelebten Hafenstrasse fehlt allerdings noch!). Doch insgesamt gilt: Was für Möglichkeiten, Kreuzlingens Zukunft weiter zu gestalten!

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