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Hilfe kennt keine Grenzen

Region – Der Kanton Thurgau und der Landkreis Konstanz verstärken die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bevölkerungsschutz: An der Sicherheitsverbundsübung «Hilfe kennt keine Grenzen» erprobten rund 150 Personen den Ernstfall mit dem Szenario «Strommangellage».

Urs Alig, Chef des Amtes für Bevölkerungsschutz und Armee (ABA) des Kantons Thurgau, und Hendrik Roggendorf, Leiter Ordnungsamt/Bevölkerungsschutz Landkreis Konstanz, begrüssten am Dienstag rund 150 Vetreterinnen und Vertreter der verschiedenen Blaulichtorganisationen sowie Fachpersonen aus den Verwaltungen beider Länder zur diesjährigen grenzübergreifenden Sicherheitsverbundsübung 2014 «Modul Bodensee Kreuzlingen-Konstanz».

Sicherheitsverbundsübung im Ortskommandoposten Kreuzlingen: Die grenzüberschreitenden Arbeitsgruppen trainieren die Zusammenarbeit für den Ernstfall. (Bild: Mario Gaccioli)

Sicherheitsverbundsübung im Ortskommandoposten Kreuzlingen: Die grenzüberschreitenden Arbeitsgruppen trainieren die Zusammenarbeit für den Ernstfall. (Bild: Mario Gaccioli)

Dieses Modul haben ein Projektteam der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Vertreter des Landkreises Konstanz und des Kantons Thurgau konzipiert. Mit der Sicherheitsverbundsübung haben sich die Verantwortlichen zum Ziel gesetzt, sich mit dem Thema Stromausfall und Strommangellage in der Region Bodensee auseinanderzusetzen. Nach Impulsreferaten von Vertretern aus dem Bereich Energiewirtschaft wurden die Übenden in den Ortskommandoposten Kreuzlingen, beziehungsweise in das Landratsamt Konstanz, entlassen.

Verschiedene Arbeitsgruppen
In sieben verschiedenen Arbeitsgruppen setzten sich Fachpersonen aus den Bereichen Verwaltung, Polizei, Grenzwacht, Feuerwehr, Gesundheitswesen, Strom-, Wasserversorgung, Waren- und Personenverkehr mit dem Szenario Stromausfall und Strommmangellage auseinander. In Kreuzlingen standen die Arbeitsgruppen unter der Leitung von Markus Meile, Stabschef des Regionalen Führungsstabs Kreuzlingen. In Konstanz verantwortete Hendrik Roggendorf das Arbeitstreffen.

Die Ergebnisse präsentierten die Arbeitsgruppen am späten Nachmittag im Landratsamt Konstanz. Im Nachgang zur grenzüberschreitenden Sicherheitsverbundsübung 2014
werden die koordinierenden Führungsorgane in der Region Kreuzlingen-Konstanz die Resultate analysieren und neue Erkenntnisse in der gemeinsamen Ereignisbewältigung umsetzen.

Nach einem Schlusswort von Landrat Frank Hämmerle, in Anwesenheit des Kreuzlinger Stadtammanns Andreas Netzle und Vizestadtammann David Blatter, endete die grenzüberschreitende Sicherheitsverbundsübung 2014 mit einem gemeinsamen Apéro und Gedankenaustausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

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