/// Rubrik: Region

Köpfe sollen rollen

Salenstein – «Unsere Schule kann sich sehen lassen. Sie wird professionell geführt und hat dennoch den Charme der Dorfschule behalten», sagt Schulpräsidentin Ewa Zwick über ihre zwölfjährige Amtszeit. Ihre Arbeit werde in der Bevölkerung, von der Schulkommission und den Mitarbeitenden sehr geschätzt.

Die Salensteiner Schulpräsidentin Ewa Zwick. (Bild: zvg)

Die Salensteiner Schulpräsidentin Ewa Zwick. (Bild: zvg)

Sie befinde sich ständig auf dem aktuellen Stand der Anforderungen, so Schulpräsidentin Ewa Zwick. Während der vergangenen drei Amtsperioden hat sie, aufbauend auf dem bestehenden Hochschulabschluss, ein Studium als Mittelschullehrerin abgeschlossen. Des Weiteren hat sie die Schulleiterausbildung absolviert und ist seit 2008 als Schulleiterin einer benachbarten Schule tätig.

Zwick hält zu Roland Streit
Gleichwohl soll auch Zwicks Kopf rollen. «Weil ich auf der angeblich falschen Seite stehe», nennt sie den für sie einzig plausiblen Grund für die persönlichen Angriffe. Denn Zwick hält nach wie vor entschieden zum 2011 gewählten Gemeindeammann Roland Streit. «Ich schätze seine Fähigkeiten und sein Wissen. Er setzt sich aktiv und zukunftsorientiert für das Wohl und für die Entwicklung der Gemeinde ein.»

Rufschädigende Kritik
Des Weiteren entbehre die Kritik der Gegenkandidatin an der Arbeit der Schulkommission betreffend falschem Einsatz der Steuergelder jeglicher Substanz und sei rufschädigend. «Für unsere Schule gibt es lediglich einen minimalen Spielraum, was die Finanzen betrifft», erklärt Zwick. Bei den Lohnkosten der Lehrer bewege man sich, auf die rund 80 Schüler umgerechnet, deutlich unter dem Thurgauer Mittel. Die Betriebskosten und die Abschreibungen der neuen MZH werden ebenfalls der Schulrechnung zugeteilt, Abgaben an den Kanton betrugen über eine Million Franken. «Über die Schulfinanzen haben wir ausführlich in den ‹Mitteilungen des Gemeinderates› im Dezember berichtet.»

Dass man ihr «Betriebsblindheit» vorwirft und deswegen für «frischen Wind» sorgen möchte, irritiere sie. Vorhandene Erfahrung, Kontinuität und Wissen würden durch eine solche Aussage entwertet. Ein durch die Findungskommission portierter Gemeinderat amtiere schliesslich schon fast drei Mal so lange.

Mehr über die Hintergründe erfahren Sie hier und hier. Das sagt Roland Streit dazu.

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.