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Lugano erneut zu stark

Wasserball – In der ersten Runde der NLA musste die Kreuzlinger Mannschaft am Samstag gegen Titelverteidiger Lugano spielen, konnte sich jedoch nicht durchsetzen. Gegen den SV Basel konnte das Team am Sonntag stark auftreten. (Matthias Frese)

(Archivbild: Gaccioli)

(Archivbild: Gaccioli)

Zum Saisonauftakt durfte Kreuzlingen auf eine Revanche für das verlorene Finalspiel der vergangenen Saison hoffen. Die Folgen des Endspiels waren noch zu spüren, da Luganos Topscorer Marino für vier Monate aufgrund einer Tätlichkeit gesperrt wurde. Die Tessiner trumpften allerdings mit zwei ausländischen Neuzugängen auf, die sofort hervorstachen.

Hart umkämpftes Spiel
Der SCK startete gegen Lugano entschlossen in die erste Halbzeit. Das erste Spielviertel ging mit 3:1 Toren an die Thurgauer und auch im zweiten Viertel konnte man die Führung halten. Zum Ende des zweiten Viertels hätte Petrovic durch einen Penalty den Score auf 8:5 erhöhen können, verschoss diesen jedoch. Zur zweiten Halbzeit verlor Kreuzlingen den Faden. Zuerst kassierte Keller seinen dritten Ausschluss, gefolgt von dem Ausgleich von Lugano. Unmittelbar danach nutzte Somogyi einen weiteren Penalty nicht aus und Spieler Buob musste mit seiner dritten Strafe ebenfalls das Feld verlassen. Sichtlich geschwächt gaben die Kreuzlinger das Zepter ab und verloren schlussendlich mit 12:16 Toren.

Souverän gegen Basel
Trotz der frustrierenden Niederlage gegen Lugano, liessen sich die Kreuzlinger die Freude nicht nehmen. Gegen Basel musste unbedingt ein Sieg her, um nicht mit einem Fehlstart die Saison einzuleiten. Im Angriff und in der Defensive spielte die Mannschaft konzentriert und führte zu Beginn des zweiten Viertels mit 6:1 Toren. Daraufhin fand Basel etwas besser ins Spiel, konnte durch Kreuzlinger Unachtsamkeiten auf 5:7 herankommen, gleichwohl war die Führung des SCK nie gefährdet. Folge war ein verdienter Sieg mit 17:9 Toren, den die Mannschaft auf den dritten Platz hinter die ungeschlagenen Teams aus Lugano und Horgen beförderte.
In zwei Wochen findet die nächste Spielrunde in Lugano statt. Hier müssen die Thurgauer gegen Genf und Horgen antreten.

Lugano NPS – SC Kreuzlingen 16:12 (1:3, 4:4, 6:2, 5:3)

Vernets, Genf

SR Simon und Castrilli

Strafen: Lugano 7, Kreuzlingen 11.

Torfolge: 0:1, 1:1, 1:2, 1:3, 2:3, 3:3, 3:4, 4:4, 4:5, 4:7, 5:7, 5:8, 6:8, 11:8, 11:9, 12:9, 12:10, 13:10, 16:10, 16:11, 16:12.

Lugano: Maksimovic, Porobic (7), Francetic, Graziani, Pecoraro, Radivojevic (4), Knijenburg (C, 1), Hutten (3), Scala, El Mehrek (1).

Kreuzlingen: Weber, Somogyi (2), Petrovic (3), Stalder, Keller, M. Herzog (1), J. Herzog (1), Albers, Vacho (C, 3), Buob (2), Dudler, Honegger. SCK ohne Pleyer.

SV Basel – SC Kreuzlingen 9:17 (1:4, 4:3, 2:4, 2:6)

Vernets, Genf

SR Wengenroth und Pavlovic

Strafen: Basel 7, Kreuzlingen 3.

Torfolge: 0:1, 1:1, 1:2, 1:6, 2:6, 4:6, 4:7, 5:7, 5:8, 5:10, 6:10, 6:11, 7:11, 7:12, 7:15, 8:15, 8:16, 9:16, 9:17.

Basel: Dobkowski, Djurdjevic, R. Lucato (1), A. Lucato (1), M. Leemann, Damjanov, Gratwohl (C), Birrer, Dani, Verhagen (1), R. Leeman, Zsolt (5), Domokos.

Kreuzlingen: Weber, Somogyi (5), Petrovic (3), Stalder, Keller (2), M. Herzog (1), J. Herzog (1), Albers, Vacho (C, 3), Buob (1), Dudler (1), Honegger. SCK ohne Pleyer.

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