/// Rubrik: Stadtleben

Sparanträge abgelehnt

Kreuzlingen – Am Montagabend genehmigten die Kirchbürgerinnen und Kirchbürger ihr Budget fürs Jahr 2015.

51 Stimmberechtigte nahmen an der Budgetgemeinde teil.(Bild: sb)

Die Urne wurde nicht benötigt.. (Bild: sb)

Am Montagabend genehmigten die Kirchbürgerinnen und Kirchbürger ihr Budget fürs Jahr 2015. Der Voranschlag der Evangelischen Kirchgemeinde sieht ein Plus von gut 128000 Franken vor, bei einem Aufwand von knapp 2,7 Millionen Franken. Darin enthalten sind auch die Löhne, welche gemäss Vorgaben des Kirchenrates um zwei Stufenprozente erhöht werden. Mit einem Sparantrag zielte Walter Studer auf diese Anpassung. Der Kirchbürger war der Meinung, dass die Korrektur der Gehälter nach oben um die Hälfte niedriger ausfallen solle. Nur er stimmte für seinen Antrag; die Kirchgemeinde zeigte hingegen Vertrauen in das Wirtschaften der Vorsteherschaft. Auch mit einem zweiten Begehren – den Steuerfuss zu senken – hatte er keinen Erfolg und blieb zum zweiten Mal einziger Befürworter seines Antrags. Der Steuerfuss bleibt bei 15 Prozent.

Die Kirchbürger waren mehrheitlich der Meinung, dass eine Senkung dem einzelnen zu wenig bringe und dass die Vorsteherschaft das Geld sinnvoll einsetzt. Ebenso erfolglos blieben zwei Anträge von ihm, Beiträge an lokale Institutionen zu kürzen. Die anwesenden 51 Kirchbürger wählten Stephan Klöck neu in die Rechnungsprüfungskommission.

Anschaulich und mit Hilfe einer Stellwand wurde über die neue Organisation der Kirchenvorsteherschaft informiert. Die Kirchenpräsidentin informierte am Schluss der Versammlung, dass bei den Neuwahlen 2016 fünf Mitglieder nicht mehr antreten: Susanne Dschulnigg, Peter Zimmermann, Friedhilde Munzinger, Annamarie Schelling und Brigitte Widmer.

 

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