/// Rubrik: Region

Höhere Beiträge für umweltfreundliches Heizen

Frauenfeld – Der Kanton unterstützt den Heizungsersatz mit Holzfeuerungen, Wärmepumpenanlagen und Anschlüsse an Wärmenetze mit höheren Beiträgen. Dies wird möglich, weil der Bund neu bestimmte Förderbereiche, die bisher vom Kanton getragen wurden, übernimmt. Neu gefördert werden dank Bundesbeiträgen auch der Ersatz von ineffizienten gewerblichen Kühl- und Gefriergeräten sowie der Ersatz von Umwälzpumpen.

Heizung. (Bild: de.wikipedia.org)

Heizung. (Bild: de.wikipedia.org)

Der Anreiz für Private, Gewerbe und Industrie, in Effizienzmassnahmen und erneuerbare Energien im Gebäudebereich zu investieren, ist im Kanton Thurgau dank des Förderprogramms hoch. Dieser Anreiz wird genutzt und führt zu Bau- und Sanierungsaufträgen, die der gesamten Thurgauer Volkswirtschaft zu Gute kommen. Im Jahr 2014 wurden von Kanton 1230 Fördergesuche bewilligt und Förderbeiträge von 14,5 Millionen Franken zugesichert, wovon 7,5 Millionen Franken der Bund beisteuerte. Mit diesen Beiträgen lassen sich umgerechnet 6 Millionen Liter Erdöl pro Jahr einsparen oder ersetzen sowie gut 85 Millionen Franken zusätzliche Investitionen zugunsten des Gewerbes auslösen.

Die Fördergelder sollen auch im Jahr 2015 effizient eingesetzt werden und zu einer möglichst grossen Energieeinsparung pro eingesetztem Förderfranken führen. Um die CO²-Reduktionsziele des Bundes verstärkt zu unterstützen, werden in den Bereichen «Holzfeuerungen bis 70 kW», «Wärmepumpenanlagen» und «Anschlüsse an Wärmenetze» die Beiträge erhöht. Dies ist finanziell möglich, weil andere Förderprogramme nun neu vom Bund (Swissgrid, ProKilowatt) finanziert werden.

So unterstützt ein neues Programm von ProKilowatt, um das sich der Kanton erfolgreich beworben hat, den Ersatz von ineffizienten gewerblichen Kühl- und Gefriergeräten, wie sie bei Restaurants, Hotels, Detailhändlern oder Getränkelieferanten in Betrieb sind. Unterstützt werden nur die effizientesten Geräte. Ein anderes Programm unterstützt den Ersatz von Umwälz- und Solepumpen in Ein- und Zweifamilienhäusern.

Alle Anpassungen traten per 1. Januar 2015 in Kraft und sind auf der Webseite des Kantons unter www.energie.tg.ch aufgeführt.

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