/// Rubrik: Leserbriefe

Es fehlt am «Wir-Gefühl»

Leserbrief – Für Parteilose ist der Angriff auf Andreas Netzle schlicht unverständlich. Andreas Netzle setzt sich mit aller Kraft für Kreuzlingen ein. (Hans Sprunger, Kreuzlingen)

(Bild: pixelio)

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Er vertritt unsere Stadt würdig und hat sich gerade für das Gewerbe sehr eingesetzt. Wenn heute Ladengeschäfte verschwinden, dann hat das andere Gründe. Dass die bisherigen Zentrums-Projekte von den Stimmbürgern abgelehnt wurden, nachdem der Gemeinderat diese unterstützte und auch namhafte Summen für die Planung ausgegeben wurden, ist unlogisch. Es fehlt in Kreuzlingen an Visionen und am «Wir-Gefühl». Um gute Projekte zu versenken, droht eine diffuse Opposition dem Stimmbürger mit Steuererhöhungen. Die Stadt steht finanziell gut da, Geld für längst fällige Aufgaben war nie billiger. Wenn wir weiterhin nichts umsetzen, frisst die Geldentwertung das Angesparte auf. Und doch: unmittelbar vor Abstimmungen kommen «Nein» Parolen und im gleichen Stil wird nun der Leistungsausweis des Stadtoberhauptes kritisiert und seine Fähigkeiten unmittelbar vor den Wahlen In Zweifel gezogen . Das ist enttäuschend.

Freuen wir uns, dass Andreas Netzle weiterhin bereit ist, sich für ein starkes Kreuzlingen einzusetzen. Ich werde mit Überzeugung einmal mehr Andreas Netzle wählen. Er ist erfahren, umsichtig und engagiert.

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2 thoughts on “Es fehlt am «Wir-Gefühl»

  1. Bruno Neidhart

    Können Sie noch näher erklären, warum es in Kreuzlingen an „Visionen“ und am „Wir-Gefühl“ fehlt, obwohl gleichzeitig von Ihnen festgestellt wird, „Die Stadt steht finanziell sehr gut da,……“? „Visionen“: Es kann sich dann etwas bewegen, wenn ein vorgetragener „Gegenstand“ überzeugend dargestellt wird. Letzteres scheint nicht eben gut zu funktionieren. Angst vorm „Scheitern“? Ein „Scheitern“ ist nur dann tragisch,, wenn zum vorgetragenen „Gegenstand“ nicht gleichzeitig eine Alternative dargeboten wird. Dann steht man wieder auf „Null“. Und die Zeit vergeht. Ist es das, was in Kreuzlingen „zu oft passiert“ und einmal zu hinterfragen wäre – als „Wir-Gefühl“ zu hinterfragen?

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  2. Daniel Moos

    Die Eigenheit unserer Demokratie ist ja genau der Umstand, dass nicht unbedingt die beste Lösung Erfolg hat, sondern eine Mehrheitsfähige, geschätzter Herr Sprunger! Kommt dazu, dass die “beste Lösung” meist ein subjektiver Eindruck ist. Wer dies nicht verstanden hat, wird auch keine mehrheitsfähigen Projekte dem Stimmvolk vorlegen können und somit auch keine Abstimmungen gewinnen. Folglich müssen die wirklich grossen und entscheidenden Projekte -z.B. das Xentrum- bereits im Vorfeld breit abgestützt sein, sonst wird es an der Urne sehr schwierig. Sollten diesbezüglich die Verantwortlichen nicht einsichtig sein, befürchte ich auch während der kommenden Legislatur Stillstand für unsere Stadt was die “grossen Würfe” angeht.

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