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Lohn für gute Leistung bleibt Kreuzlingern verwehrt

Handball – Trotz eines mehrheitlich positiven Auftritts gegen den Tabellenzweiten RTV 1879 Basel müssen die Kreuzlinger NLB-Handballer als 22:27-Verlierer vom Feld.

Oliver Schoof für den HSC am Ball. (Archivbild: Gaccioli)

Oliver Schoof für den HSC am Ball. (Archivbild: Gaccioli)

Bis eine Viertelstunde vor Schluss und dem 18:18 durften die Thurgauer vor 320 Zuschauern in der Sporthalle Egelsee auf den zweiten Überraschungcoup in Folge hoffen. Das 22:22 eine Woche zuvor beim Tabellendritten Baden hatten ihnen sichtlich Moral und Selbstvertrauen eingeflösst. Entscheidend dafür, dass Basel den Kopf am Ende doch noch aus der Schlinge ziehen konnte, war dessen in der Schlussviertelstunde deutlich bessere Effizienz im Abschluss. Dagegen schien beim HSCK nach der starken ersten Viertelstunde nach dem Seitenwechsel, als er einen 9:12-Pausenrückstand zum 18:18 aufholte, die Luft dünn zu werden. Dazu stieg die Fehlerquote wieder merklich an. Die routinierten Basler, welche mit Torhüter Pascal Stauber, Marko Vukelic und Florian Goepfert gleich drei ehemalige Schweizer Nationalspieler in ihren Reihen haben, nützten die Schwächephase der Thurgauer konsequent aus. Mit vier Treffern in Serie zum 18:22 (53.) erstickten sie die Hoffnungen der Gastgeber auf einen Punktgewinn. Massgeblich am Erfolg des Tabellenzweiten beteiligt war Goepfert mit zehn Treffern. Der 40-fache Internationale und Champions League-Teilnehmer war im Sommer von den Kadetten Schaffhausen zu seinem Stammclub zurückgekehrt und will diesen in die NLA zurückführen.

Aus Kreuzlinger Sicht blieb nach dem Spiel die Erkenntnis, dass die Formkurve weiter nach oben verläuft. Die Abwehr mit einem überragenden Torhüter Patrick Glatt (u.a. drei Siebenmeter gehalten!) zeigt sich im Vergleich zur Vorrunde deutlich verbessert, wogegen dem HSCK im Angriff immer noch zu viele Fehler unterlaufen. So liess das Team von Tobias Eblen unter anderem zwei Strafen gegen Basel und somit 2:43 Minuten in Überzahl – davon 43 in doppelter – ungenützt verstreichen. Da fehlte es dem einen oder anderen Kreuzlinger moch an der nötigen Abgeklärtheit.

Zwei weitere Knacknüsse
Für den HSC Kreuzlingen geht es gleich anspruchsvoll weiter. Am nächsten Sonntag gastiert man beim Tabellenführer TV Endingen (16 Uhr, Sporthalle Tägerhard Wettingen) und am Samstag, 28. Februar, empfangen die Hafenstädter den NLA-Absteiger HC KTV Altdorf. Allerdings wird dieses Heimspiel in Romanshorn ausgetragen. Anpfiff in der Kantihalle ist um 19 Uhr. Zuvor treffen im Thurgauer 1.-Liga-Derby die SG Romanshorn Kreuzlingen und der HC Arbon aufeinander.

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