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Wasserballer im Leistungstest

Kreuzlingen – Den Kreuzlinger Wasserballern stehen ereignisreiche Tage bevor. Innerhalb von nur acht Tagen müssen gleich vier Spiele bestritten werden, die die Mannschaft durch die ganze Schweiz führen werden.

Den Kreuzlinger Wasserballern stehen hektische Tage bevor. (Bild: Gaccioli)

Den Kreuzlinger Wasserballern stehen hektische Tage bevor. (Bild: Gaccioli)

Der Spielplan der Thurgauer Wasserballer gleicht in den nächsten Tagen dem einer Eishockey-Mannschaft. Zwischen den nächsten beiden Samstagen werden vier Matches gegen Bissone, Genf, Schaffhausen und Aegeri ausgetragen.

Auftritt beim Aufsteiger
Dieses Wochenende werden die Kreuzlinger viele Kilometer sammeln, viel wichtiger ist es jedoch Punkte aus den kommenden Spielen mitzunehmen. Die erste Station wird Bissone im Tessin sein. Als Aufsteiger ist dieses Team ein neues Gesicht in der NLA, dem SC Kreuzlingen ist der Kontrahent allerdings nicht gänzlich unbekannt. Vergangene Saison spielten jene Tessiner in der NLB gegen die zweite Mannschaft des SCK, wobei Bissone keines der Begegnungen gewinnen konnte. In der vergangenen Saisonpause konnte die Equipe den Kader noch personell aufstocken, weshalb sich die Kreuzlinger Wasserballer nun auf einen stärkeren Gegner einstellen sollten.

Am Sonntag geht für den SCK die Tour weiter nach Genf. Dieser Konkurrent hat die Mannschaft bereits zweimal in der laufenden Saison in Bedrängnis gebracht. In der NLA konnten die Kreuzlinger einen 12:9-Sieg erkämpfen und im Cup zitterte man sich mit 9:8 Toren ins Halbfinale. Genf war daher bisher ein härteres Pflaster und auch im nächsten Spiel sollte man sich auf eine schwere Partie einstellen.

Trainingspartner Schaffhausen
Nach der langen Reise am Wochenende kann sich das Team mit einer dreitägigen Pause begnügen, ehe man beim Nachbarn in Schaffhausen antreten muss. Durch die geringe Entfernung hat Trainer Roehl in den letzten Wochen ein paar Trainingsspiele gegen diese Mannschaft arrangiert, um die geplanten Taktiken gegen NLA-Wasserballern auszutesten. Zwar kennen die Kreuzlinger diesen Rivalen etwas besser als andere Vereine, doch besitzen die Schaffhauser den Vorteil ebenso, weswegen unter Umständen die klassischen Strategien der Kontrahenten nicht unbedingt funktionieren werden.

Zum Abschluss geht es in den Kanton Zug zum SC Frosch Aegeri. Die Zentralschweizer gehören seit ein paar Jahren zu den besseren Vereinen in der NLA und sorgen ständig für Konkurrenz. Auch letztes Jahr bescherten diese dem SCK die einzigen zwei Niederlagen in der regulären Saison. Mit Aegeri wartet womöglich die größte Aufgabe in der kurzen Zeit auf die Thurgauer, welche ihre letzten Reserven aufbringen müssen.

Das hohe Pensum wird den Sportlern einiges an Leistung und Ausdauer abverlangen, da es oberste Priorität ist, aus möglichst vielen Spielen als Sieger hervorzugehen, um sich vorzeitig an die Tabellenspitze zu setzen. Über frühe Rückschläge würden sich besonders die Erzrivalen aus Horgen und Lugano freuen.

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