/// Rubrik: Leserbriefe

Kernig und kompetent

Kreuzlingen – Als Vorsteherin der Sozialen Dienste der Stadt Kreuzlingen hat Barbara Kern vor vier Jahren eine schwierige Aufgabe übernommen. Im 2011 ist just das Gesetz über die neue Pflegefinanzierung in Kraft getreten. (Edith Wohlfender, Kantonsrätin)

Die Gemeinden wurden damit verpflichtet, für die ambulante und stationäre Pflege die sogenannten Restkosten zu vergüten. Dieser Systemwechsel hat der Gemeindekasse hohe Kosten beschert. Barbara Kern hat den Systemwechsel gut orchestriert und die Gegebenheiten mit den Leistungsanbietern entsprechend geregelt. Die demographischen Veränderungen unserer Gesellschaft haben spürbare Auswirkungen auf die Arbeit der Sozialen Dienste. Das Altwerden hat auch seine Schattenseiten. Ältere pflegebedürftige Menschen müssen sehr oft durch die Sozialhilfe unterstützt werden. Hart arbeitende Menschen mit sehr niedrigen Einkommen oder mit Beitragslücken, die beim Eintritt ins AHV-Alter mit der tiefen Rente nicht über die Runden kommen, brauchen Begleitung und Betreuung durch die Sozialen Dienste. Frau Kern hat die Problematik erkannt. Für ältere und junge Arbeitslose hat sie unterstützende Massnahmen zur Eingliederung eingeleitet. Denn eine möglichst lückenlose Erwerbsbiographie verbessert die Altersvorsorge und minimiert die Verschiebung der Kosten zu Lasten der Gemeinde. Damit Barbara Kern den eingeschlagenen Weg weiter verfolgen kann, wähle ich sie für die nächste Amtsperiode in den Stadtrat.

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