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Wie erwartet chancenlos beim Leader

Handball – Die SPL2-Frauen des HSC Kreuzlingen besassen beim klaren 17:28 (6:16) in der Saalsporthalle gegen Tabellenführer GC Amicitia Zürich keine Chance auf einen Punktgewinn. Weil der direkte Konkurrent Herzogenbuchsee gewann, sind die Chancen der Thurgauerinnen auf den Ligaerhalt weiter gesunken.

(Bild: Gaccioli)

(Bild: Gaccioli)

Nach dem Sieg der Bernerinnen beträgt der Rückstand des HSCK auf den rettenden 7. Rang bereits neun Punkte. Das ist eine Hypothek, die nurmehr schwer abzutragen sein wird. Ein erster Schritt in die richtige Richtung könnten die Kreuzlingerinnen allerdings bereits am nächsten Samstag machen, wenn sie Herzogenbuchsee um 16 Uhr in der Sporthalle Egelsee zum Duell der beiden Kellerkinder empfangen.

Schnell entschieden
Zwar ging der HSCK am Samstag in Zürich durch einen Treffer seiner besten Werferin Lena Ettwein nach 52 Sekunden in Führung, doch nur gut zwölf Minuten später bestand bereits kein Zweifel mehr, wer die beiden Punkte auf seinem Konto verbuchen wird. Die Zürcherinnen trafen neunmal in Serie, während ihre Gegnerinnen sich mit (zu) vielen technischen Fehlern selbst im Weg standen. Nach 20 Minuten lag der Leader erstmals mit zehn Toren vorne. Nach dem 16:6 bei Halbzeit konnte GC Amicitia getrost einen Gang runterschalten und sich auf die Konservierung des Vorsprungs konzentrieren. Zumindest vermochten sich Ettwein & Kolleginnen in den zweiten 30 Minuten klar zu steigern und so den (erwarteten) Schaden mit dem 17:28 einigermassen in Grenzen zu halten. Die zweite Halbzeit verlor das Tabellenschlusslicht nurmehr mit einem Treffer.

GC Amicitia Zürich – HSC Kreuzlingen 28:17 (16:6)
Saalsporthalle. – 100 Zuschauer. – Sr. Brüstle/Reimann.
Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Kreuzlingen.
Zürich: Leuenberger/Fischbacher; Wick (5/1), Baum, Müller (5), Näf, Hälg (6/2), Rinderli, Ehrler (1), Dormann, Odermatt (1), Riechsteiner (3), Schadegg, Nötzli (6).
Kreuzlingen: Stein/Demmler; Grathwohl (1), Singer-Duhanaj (3), Ganz, Bornhauser, Klein (1), Bailon (1), Fix, Ettwein (7/1), Marku (2), Maier, Ertl (2).
Bemerkungen: Kreuzlingen ohne Weidmann, Brüschweiler und Eblen (beide rekonvaleszent).

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