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Verbindung zur Ostschweiz

Kreuzlingen – Mit Besorgnis hat der Stadtrat Kreuzlingen von Medienberichten Kenntnis genommen, wonach der von den SBB geplante Ausbau der Schnellzugverbindung von und nach St. Gallen auf einen 2-Stunden-Takt vom Bund zeitlich verzögert oder gar in Frage gestellt werde.

(Bild: Archiv)

(Bild: Archiv)

Mit Nachdruck weist die Stadt Kreuzlingen auf die Bedeutung des Öffentlichen Verkehrs für den Wohn- und Arbeitsstandort Kreuzlingen hin. Eine häufigere und raschere Zugsverbindung in die Metropole der Ostschweiz verkürzt die Wege und erschliesst so neue Einzugsgebiete – in beide Richtungen. St. Gallen und die ganze Ostschweiz rücken so noch näher zusammen. Hauptzweck dieser vom Bund 2005 beschlossenen RegioExpress-Züge mit Halt in Romanshorn und Kreuzlingen liegt aber darin, die schweizerische Bodenseeregion ab Konstanz über Singen nach Stuttgart anzubinden und so einen HGV-Anschluss zu ermöglichen.

Es ist kurzsichtig, eine Verschiebung oder Streichung dieses Ausbaus des ÖV mit dem auch die Stadt Kreuzlingen belastenden Einkaufstourismus Richtung Konstanz zu rechtfertigen. Da dieser ohnehin stattfindet, würde immerhin das Umsteigen vom motorisierten auf den umweltschonenden Schienenverkehr erleichtert, was wiederum der angespannten Verkehrssituation in Kreuzlingen zugute kommt. Ausserdem haben die SBB bereits bedeutende Investitionen getätigt, insbesondere den Ausbau des Kreuzlinger Hafenbahnhofs.

Die Stadt Kreuzlingen unterstützt den Regierungsrat des Kantons Thurgau in seinen Bemühungen, darauf hinzuwirken, dass dieses ÖV-Angebot der Bevölkerung der Ostschweiz wie vorgesehen im Dezember 2015 zur Verfügung steht.

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