/// Rubrik: Leserbriefe

René Zweifel – Erfahrung, Mut und Energie

Leserbrief – Über die Erfahrung von René Zweifel brauche ich nicht viel zu schreibe. Das ist bekannt. Sein Leistungsausweis beeindruckt. (Konstanze Kreutner , Bottighofen)

Er ist seit Jahren nicht nur verwaltend sondern auch gestaltend für die Schule Kreuzlingen tätig. Das spricht für sich. Sein Gesicht muss nicht an jeder Ecke stehen, dass man sich an ihn erinnert.

Ein Aspekt, der bisher wenig diskutiert wurde, ist die Unabhängigkeit. Manche Parteien haben die Schule als Bühne ihrer Ideologie entdeckt. Ob nun Lehrplan oder Fremdsprachen, alles wird politisiert und zum Spielball von Parteiinteressen.

Auch hier lacht von vielen Plakaten ein Gesicht, das ganz gezielt von der Partei ins Amt gepusht wird. Einer Partei, die zuletzt durch das Ablehnen des Kreuzlinger Gemeindebudget und den Ruf nach Steuersenkungen zu punkten versuchte. Auch die Interviews nach dem ersten Wahlgang lassen klar erkennen, hier soll ein Parteivertreter als Schulpräsident gewählt werden. Wollen wir das?
Wohl eher nicht. Die Schule ist zu wichtig. Der Schulpräsident muss der Sache, nicht einer Partei mit Steuersenkungsgelüsten verpflichtet sein.

Wir haben mit René Zweifel einen sehr guten Kandidaten, der bereits bewiesen hat, dass er alles mitbringt, was es für einen guten Schulpräsident braucht. Und der auch den Mut und die Energie hat, ohne grosse Partei im Rücken in den Wahlkampf zu steigen. Genau das braucht die Schule jetzt. Erfahrung, Mut und Energie. Er hat die Fähigkeit zu gestalten bereits bewiesen. Deshalb auch im 2. Wahlgang die Stimme für René Zweifel.

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2 thoughts on “René Zweifel – Erfahrung, Mut und Energie

  1. Alexander Salzmann, Gemeinderat FDP

    Werte Frau Kreutner

    Hinter einem Kandidaten zu stehen ist ehrenhaft, und dass man sich für „seinen“ Kandidaten einsetzt ebenfalls. Aber ich hoffe doch sehr, dass sie in Ihrem Kandidaten doch mehr Positives abzugewinnen vermögen, als nur der Tatsache, dass alle anderen „parteigebunden“ sind. Übrigens hat René Zweifel auch das Parteibuch der FDP und wollte von dieser ebenfalls aufgestellt werden. Aus dieser Not – nicht aufgestellt worden zu sein – nun eine Tugend zu machen, ist wahlkampftechnisch sicherlich schlau und nicht zu kritisieren. Man sollte aber deswegen weder bei Herrn Zweifel deswegen einen guten noch beim FDP-Kandidaten Stahl deswegen einen schlechten Charakter unterstellen. Desweiteren möchte ich Sie drauf aufmerksam machen, dass ein Schulpräsident den Lehrplan nicht bestimmt, das macht dann der Kanton. Ideologen müssten also auf der kantonalen Ebene identifiziert werden. Ein Schulpräsident muss sich viel mehr um betriebswirtschaftliche Dinge kümmern – es ist ein riesiger Laden – , daher wäre ein ökonomisch geschulter Mensch – z.B. Michael Stahl – sicherlich nicht die schlechteste Wahl. Und noch ein Letztes: Die FDP hätte ohne Weiteres im zweiten Wahlgang das Pferd wechseln können. Sie hat sich aber nicht opportunistisch verhalten, sondern setzt weiterhin auf Michael Stahl. Somit geht die FDP das Risiko ein, letzten Endes den Schulpräsidenten nicht mehr in ihren eigenen Reihen zu wissen, sollte René Zweifel nach der Wahl die FDP verlassen wollen. Das nennt man Geradlinigkeit. Woran erkennen sie denn in den Interviews von Michael Stahl eigentlich, dass „hier ein Parteivertreter als Schulpräsident gewählt werden soll“? Und was hat das städtische Budget mit der Schule zu tun?

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  2. schiesser

    Der Leserbrief von Konstanze Kreutner erstaunt. Nicht weil sie sich für René Zweifel einsetzt, sondern wegen der aufgezählten Begründungen. Da ist erst einmal die Aussage hier lache „von vielen Plakaten ein Gesicht, das ganz gezielt von der Partei ins Amt gepusht wird“. Sorry, aber es sind zwei Kandidaten, die offiziell von ihren Parteien ins Rennen geschickt wurden – einmal von der FDP und einmal von der SVP, nämlich Stahl und Blatter. Und der dritte, nicht von einer Partei nominierte Kandidat ist ja nicht parteilos. René Zweifel ist genauso FDP-Mitglied wie Michael Stahl. Auch das Wettern gegen die Parteien ist doch leicht „daneben“. Natürlich wollen Parteien Einfluss auf das gesellschaftliche Geschehen nehmen. Wenn sie das nicht wollten, könnten sie ihre Existenz beenden. Aber die Parteizugehörigkeit eines Kandidaten/einer Kandidatin hat doch für die Wählerinnen und Wähler einen klaren Vorteil: Man kann die Kandidierenden politisch zumindest grob einordnen. Da man selten jeden Kandidaten/jede Kandidatin persönlich kennt, kann man sich doch bei Parteizugehörigkeit wenigstens einigermassen vorstellen, wo die gesellschaftspolitischen Ziele dieser Person liegen. Insofern nützt es, wenn man die Parteizugehörigkeit kennt.

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