/// Rubrik: Region

Konstanz wächst

Konstanz – Im Laufe des Jahres 2014 ist die Konstanzer Wohnbevölkerung um weitere 0,8 Prozent angestiegen. Zur Wohnbevölkerung zählen alle Konstanzerinnen und Konstanzer mit Hauptwohnsitz im Stadtgebiet.

Die Stadt Konstanz gehört zu den attraktivsten in Deutschland. (Bild: TI Konstanz)

Die Stadt Konstanz gehört zu den attraktivsten in Deutschland. (Bild: TI Konstanz)

Seit 1988 steigt die Konstanzer Wohnbevölkerung stetig an. Im Jahr 2011 überschritt sie erstmals die 80.000-Personen-Grenze. Zum letzten Stichtag, dem 31. Dezember 2014, zählte Konstanz 83.179 Einwohner, was im Vergleich zu den Vorjahreszahlen einem Zuwachs von 0,8 Prozent entspricht.

Die stärksten Zuwächse haben nach Zahlen die grossen Stadtteile zu verzeichnen: Petershausen-West, Wollmatingen und die Altstadt. Im bevölkerungsstärksten Stadtteil, Petershausen-West wird durch die Neubaumassnahmen im Quartier Bahnhof Petershausen auch künftig mit weiterem Wachstum gerechnet.

Betrachtet man den prozentualen Zuwachs, sticht Egg als kleinster Konstanzer Stadtteil mit nur 770 Einwohnern weiterhin heraus. Seit dem Jahr 2000 hat die Wohnbevölkerung hier um ganze 51,3 Prozent zugenommen.

Vergleicht man die nun vom Hauptamt der Stadt vorgelegten Zahlen mit den Vorjahren, so ergibt sich daraus insgesamt aber eine minimale Verlangsamung des Wachstums. Das relativiert sich jedoch schnell wieder, zieht man in Betracht, dass 2013 mit einem Plus von 1.418 Einwohnern das stärkste Wachstum seit 1988 registriert wurde.

Die Zahl der Nebenwohnsitze nimmt ab
Der Trend abnehmender Zahlen bei den Nebenwohnsitzen hielt auch im Jahr 2014 weiter an. Die Zahl der Wohnberechtigten, welche Haupt- und Nebenwohnsitze berücksichtigt, lag Ende 2014 bei 84.536 Personen. 1,6 Prozent davon sind gemeldete Nebenwohnsitze in Konstanz.

Ausländer in Konstanz
Auch die Zahl der in Konstanz lebenden Ausländer ist im vergangenen Jahr angestiegen. 2014 waren 11.087 Personen mit ausländischer Staatsbürgerschaft mit einem Wohnsitz in Konstanz registriert. Das entspricht einem Ausländeranteil von 13,3 Prozent. Mit 79 Prozent stammt die grosse Mehrheit dieser Bevölkerungsgruppe ursprünglich aus anderen europäischen Staaten.

Der ausführliche Bericht ist online als Statistik-Info bei den Veröffentlichungen abrufbar.

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