/// Rubrik: Leserbriefe

Die «Kanti» Aufnahmeprüfung im Thurgau stimmt so nicht mehr

Leserbrief – Auch die neuesten Zahlen der Eintritte an die Thurgauer Mittelschulen beweisen es: der Thurgau hat ein Problem mit dem akademischen Nachwuchs. (Mirko Spada, Leiter der Nationalen Elitesportschule Thurgau)

Wer genau hinschaut erkennt rasch, dass es ein Systemproblem ist und nicht, dass die Thurgauer SchülerInnen weniger schlau wären, als die Jugendlichen in anderen Kantonen. Die Hauptursache der tiefen Aufnahmequote von rund 13.4% liegt vor allem bei der Eintrittshürde (der Aufnahmeprüfung – AP).

Das System «Aufnahmeprüfung» ist eine (zu) hohe Hürde, die wenig Sinn macht, einen enormen zeitlichen und finanziellen Aufwand bedeutet und nicht allen SchülerInnen gerecht wird. Als Leiter der NET weiss ich nur zu gut, was dieser 4-tägige AP-Stress bedeutet.

Warum vertraut man nicht einfach den Oberstufenlehrpersonen, die die SchülerInnen sehr gut kennen und am besten das Potential einordnen können? Warum kann der Kanton Thurgau nicht ähnliches Modell fahren wie zum Beispiel die Kantone Aargau oder Appenzell Ausserrhoden?

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One thought on “Die «Kanti» Aufnahmeprüfung im Thurgau stimmt so nicht mehr

  1. Bruno Neidhart

    Pädagogisch interessant ist, dass in der Nachbarstadt Konstanz die Aufnahmequote an den Gymnasien weit höher liegt. Es sind hier also verschiedene „Systeme“ im Umlauf – oder im Wettstreit. Welches ist letztlich sinnvoller?

    Antworten

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