/// Rubrik: Leserbriefe

Politische Stabilität – quo vadis?

Leserbrief – Das heutige politische und demokratische System in der Schweiz, im Kanton und in den Gemeinden lebt von seiner Parteienvielfallt und den dadurch unterschiedlich geprägten Standpunkten. (Werner Kuhn, Kreuzlingen)

Leider hat Kreuzlingen mit der Nichtwahl von Fabian Neuweiler als Nachfolger von David Blatter in den Stadtrat, notabene der SVP als stärkste gemeinderätlichen Fraktion, die Konkordanz verwehrt. Wir können weiterhin unabhängige Bürgerinnen und Bürger, deren Engagement durchaus positiv zu werten ist, in Ämter wählen. Längerfristig wird dadurch jedoch unser politisches System und Parteienlandschaft ins Wanken geraten. Dies mag für viele ein Schmunzeln auslösen, mögliche Auswirkungen auf ein noch stabiles System wären nicht berauschend. Ich frage Sie deshalb: Soll die SVP als stärkste Kreuzlinger Fraktion kein Sitz mehr in einer Exekutivbehörde haben? Können Lehrervertreter unabhängig von bestehenden Beziehungsnetzen bei einem Wechsel ins Schulpräsidium frei und zwanglos Entscheidungen treffen? Bitte überlegen Sie diese Fragen gut, bevor Sie den Stimmzettel für die Wahl des neuen Schulpräsidenten ausfüllen.
Ich wähle deshalb David Blatter, weil er erstens wie die anderen Kandidaten ebenfalls die notwendigen Vorrausetzungen mitbringt, zweitens unabhängig und frei die notwendigen Entscheidungen treffen wird und drittens, weil mit David Blatter die stärkste Fraktion weiterhin in einer Exekutivbehörde vertreten ist und David Blatter trotz seiner Parteizugehörigkeit eine offene, soziale und bürgernahe Politik vertritt. Tun Sie’s auch!

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