/// Rubrik: Stadtleben | Topaktuell

Das fordern die Jungen

Kreuzlingen – Die jungen Kandidierenden auf der SP-Liste 2 für die Gemeinderatswahlen Ende Monat haben gemeinsam eine Medienmitteilung zu ihren Positionen verfasst.

Dies Medienmitteilung versendeten Charis Kuntzemüller-Dimitrakoudis, Nina Schläfli, Julian Fitze, Elina Müller, Fabienne Herzog, Melanie Huber, Fabian Wohlfender und Adrian Knecht heute:

Charis Kuntzemüller-Dimitrakoudis (bisher): "Meine Anliegen sind Chancengleichheit, Familienpolitik und Kultur."

Charis Kuntzemüller-Dimitrakoudis (bisher): «Meine Anliegen sind
Chancengleichheit, Familienpolitik und Kultur.»

Wir sind die jungen Kandidatinnen und Kandidaten auf der Liste 2 der SP, JUSO und Gewerkschaften. Manche von uns kennt man in der Stadt, manche von uns stellen sich sogar der Wiederwahl und manche von uns sind noch nicht so bekannt. Hiermit wollen wir Ihnen eine Wahlempfehlung für uns selbst abgeben und unsere Positionen erläutern.
Wir alle kandidieren für den Gemeinderat Kreuzlingen, weil uns unsere Heimatstadt gefällt und wir die zahlreichen Herausforderungen und Entscheidungen der Zukunft nicht all jenen überlassen wollen, welche die Konsequenzen vielleicht nicht mehr tragen werden müssen. Unsere zentralen Anliegen, Wünsche und Forderungen können in den folgenden fünf Punkten zusammengefasst werden:
Erstens wünschen wir uns für Kreuzlingen eine offene Gesellschaft, in welcher Menschen unabhängig von Herkunft, Bildungshintergrund, Alter, sowie politischer und sexueller Orientierung ihren Platz haben. Über 50 Prozent der Kreuzlinger Bevölkerung hat kein oder nur ein beschränktes Mitspracherecht. Wir möchten diese Mitsprachehürden abbauen, den Ausländerbeirat stärken, sowie das Einbürgerungsverfahren für KreuzlingerInnen ohne Schweizer Pass der zweiten und dritten Generation erleichtern.

Zweitens wünschen wir uns mehr grenzüberschreitendes Denken und Handeln. Die Zusammenarbeit mit der Stadt und Region Konstanz soll in den verschiedensten Bereichen – Sport, Jugendarbeit und Verkehr sollen an dieser Stelle als Beispiele genügen – und auf allen Ebenen intensiviert werden.

Drittens wünschen wir uns eine ausgeprägte und vielseitige Kulturpolitik mit einem Kulturzentrum auf dem Schiesser-Areal, einem Kulturbeauftragten in der städtischen Verwaltung, eine effiziente Förderung der Kulturschaffenden und auch hier eine verstärkte Zusammenarbeit mit der Stadt Konstanz.

nina_schlaefli

Nina Schläfli (bisher): «Eine nachhaltige Politik für ein vielseitiges Kreuzlingen.»

Viertens wünschen wir uns eine ökologisch nachhaltige Entwicklung der Stadt. Viele fortschrittliche Projekte wurden bereits realisiert, weitere sind bereits in Planung. Konkret verbessert werden könnten der öffentliche Verkehr, vor allem hinsichtlich der Abend- und Nachtkurse, das Langsamverkehrsnetz, sowie die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden. Wir setzen uns zudem für massvoll verdichtetes Wohnen im Zentrum bei gleichzeitiger Erhaltung der städtischen Grünflächen und Freiräume ein.

Und fünftens wünschen wir uns auch eine sozial nachhaltige Entwicklung der Stadt: Der soziale und genossenschaftliche Wohnungsbau soll und muss unterstützt werden, sodass auch junge Arbeitnehmende und Familien sich das Leben in Kreuzlingen leisten können. Bei grossen Überbauungen muss die Stadt einen Anteil an günstigen Wohnungen vorschreiben, Paradebeispiel sollte das Stadthaus werden: Nach Realisierung des Projektes auf dem Bärenplatz könnten in den Liegenschaften an der Markt- und Hauptstrasse günstige Wohnungen entstehen.

Wir fordern zudem weitere Massnahmen zur (Re-) Integration von jüngeren und älteren Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt, sowie den Ausbau von familienergänzenden Massnahmen und bezahlbaren Krippenplätzen.

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.