/// Rubrik: Kultur

Kontrastreiches Programm: Musica ad Gaudium

Kreuzlingen – Das Ensemble «Musica ad Gaudium» spielt am 9. Mai, 19.30 Uhr im Museum Rosenegg, Eintritt frei, Kollekte.

Jaromir Tichy. (Bild: zvg)

Jaromir Tichy. (Bild: zvg)

Sowohl die beiden Tschechen Jirí Teml und Jirí Bezdek, der Nürnberger Holmer Becker als auch der in Konstanz lebende Schweizer Frédéric Bolli komponieren in einem Stil, der die Zuhörer emotional mitnimmt. Alle vier schreiben Musik, die zwar zeitgenössisch, aber gut verständlich ist.

Nicht nur stilistisch ist die Bandbreite in diesem Programm sehr gross. Es sind auch ganz verschiedene Besetzungen zu hören: Cembalo solo, Gesang mit Cembalo, Flöte mit Cembalo und Stücke, bei denen alle Mitglieder des Ensembles beteiligt sind.

Zumindest in unserer Region dürfte die Musik des tschechischen Barockmeisters Adam Michna z’Otradovic eine Rarität darstellen. Der Italiener Giovanni Battista Fontana, der Franzose André Campra, der Holländer Jan Pieterszoon Sweelinck und der Engländer John Dowland ergänzen den internationalen Reigen auf vortreffliche Weise.

Das Ensemble «Musica ad Gaudium» wurde 1989 gegründet. Für den tschechischen Rundfunk nahm es etliche Werke der alten und der neuen Musik auf. 1998 folgte die erste CD, drei Jahre später bekam das Ensemble eine Förderung der Stadt Pilsen für das Projekt «Die Musik im Jahre des Barock». 2010 unternahm «Musica ad Gaudium» eine Islandtournee, die vom Publikum und von der Presse begeistert aufgenommen wurde.

Ausführende:
Andrea Frídová, Gesang
Alena Tichá, Cembalo
Jaromír Tichy, Blockflöten

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