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Drei Finalspiele für den HSC Kreuzlingen

Handball – Die NLB-Männer des HSC Kreuzlingen stehen mit dem Rücken zur Wand. Mit hoher Wahrscheinlichkeit müssen sie noch alle drei verbleibenden Spiele gewinnen, wollen sie dem Abstieg doch noch entrinnen. Am Samstag in Steffisburg steht das Team von Interimstrainer Alexander Mierzwa deshalb unter Siegzwang. (Markus Rutishauser)

(Archivbild: Gaccioli)

(Archivbild: Gaccioli)

Drei Punkte beträgt der Rückstand der Kreuzlinger auf den rettenden zwölften Tabellenplatz. Eine grosse Hypothek, aber keine unlösbare Aufgabe. Eine Topleistung wird diesen Samstag in jedem Fall nötig sein, um den Tabellensiebten TV Steffisburg auswärts bezwingen zu können. Die Berner haben sich als Aufsteiger ausgezeichnet in der zweithöchsten Spielklasse behaupten und sich souverän aus dem Abstiegskampf heraushalten können. Ihnen winkt als Belohnung nun sogar eine Schlussplatzierung in der oberen Ranglistenhälfte.

Davon kann der HSCK in seiner zweiten NLB-Saison nur träumen. Die Thurgauer sind nach einem vielversprechenden Start mit drei Siegen in ein Tief gefallen, aus dem sie nie mehr  herausgefunden haben. Auch der Trainerwechsel brachte bisher nicht die erhoffte Wende zum Guten. Zuletzt kassierte man im kapitalen Auswärtsspiel gegen Chênois Genf eine 23:33-Niederlage, nachdem man bei Halbzeit noch auf Augenhöhe lag. Trotz dieser bitteren Pille können es die Kreuzlinger immer noch aus eigener Kraft schaffen.

Gefragt sind aber drei Siege über Steffisburg (7.), Möhlin (12.) und Schaffhausen (8.). «Wir versuchen in dieser Situation locker zu bleiben und nehmen ein Spiel nach dem anderen», sagt Interimstrainer Alexander Mierzwa. «Alle Beteiligten werden alles geben, um den Abstieg doch noch zu verhindern. Diese Einstellung erwartete ich von jedem Einzelnen. Und dann schauen wir, was dabei herauskommt.»

Die direkten Konkurrenten des HSC Kreuzlingen im Strichkampf haben am Mittwoch und Donnerstag bereits gespielt – und beide verloren. Möhlin unterlag Genf mit 27:32 und Zofingen ging in Schaffhausen gleich mit 19:31 unter. Die Thurgauer könnten mit einem Sieg in Steffisburg wieder bis auf einen Zähler an das punktgleiche Trio Zofingen/Möhlin/Genf heranrücken. Danach empfängt der HSCK am 15. April den TV Möhlin in der heimischen Egelseehalle und könnte die Fricktaler mit einem Sieg überholen. Das wäre der Plan…

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