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Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen

Konstanz – Wie verhalte ich mich gegenüber traumatisierten oder kranken Flüchtlingen? Wie gehe ich mit diesen Personen am besten um? Diesen Fragen widmet sich die Diplom-Psychologin Dr. Katalin Dohrmann in dem Vortrag «Probleme und Sorgen im Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen».

Flüchtlingskind beim Tonen. (Bild: Stefan Böker)

Flüchtlingskind beim Tonen. (Bild: Stefan Böker)

Der Vortrag ist die zweite Veranstaltung der Reihe «Flüchtlinge in Konstanz», die das Büro für Integration in Zusammenarbeit mit save me und der Universität Konstanz organisiert.

Bei ihrer Arbeit mit traumatisierten Flüchtlingen werden Ehrenamtliche oftmals mit deren existentiellen Ängsten und Nöten konfrontiert: Die Flüchtlinge, die sie betreuen, hatten teilweise traumatische Erlebnisse, die sie immer noch beschäftigen und eventuell ihr Auftreten gegenüber fremden Personen beeinflussen. Die Erfahrungen, die ihre «Schützlinge» durchlebten, beschäftigen die ehrenamtlichen BegleiterInnen: Dies kann auch bei ihnen zu Belastung, Sorgen und Betroffenheit führen. Dr. Dohrmann möchte den Ehrenamtlichen im Rahmen ihres Vortrags Möglichkeiten für den Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen aufzeigen. Sie thematisiert dabei nicht nur, auf welche persönlichen Ressourcen die Helfer zurückgreifen können, sondern spricht ebenso über mögliche Grenzen ihres ehrenamtlichen Engagements.

Der Vortrag «Probleme und Sorgen im Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen» von Frau Dr. Katalin Dohrmann findet im Treffpunkt Petershausen, Georg-Elser-Platz 1, 78467 Konstanz,, am Mittwoch 27. April, um 19 Uhr statt.

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