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NLA-Team im Umbruch

Wasserball – Seit 20 Jahren spielt der SC Kreuzlingen mittlerweile als feste Grösse in der Nationalliga A der Wasserballer. Seit 1999 konnte der Verein acht Mal den Schweizermeister-Titel erringen. Dabei blieb die Mannschaft in den letzten Jahren personell fast unverändert. Jetzt steht eine Verjüngung des Teams an.

Wasserball_Neuzugaenge

Von rechts nach links: Yannic Dudler, Emilio Honegger, David Strickner, Veit Albers und Philipp Herzog. (Bild: SCK)

Nachdem mit Cédric Fässler, Uwe Zahnd und Silvan Raschle Ende der letzten Saison gleich drei Teamstützen den Rücktritt aus der NLA-Mannschaft erklärt hatten, war es an der Zeit, junge Kräfte nachrücken zu lassen. Dank der hervorragenden Arbeit im Nachwuchsbereich unter Benjamin Redder als Cheftrainer Nachwuchs stehen viele junge Spieler bereit, den Sprung in die NLA zu machen. Yannic Dudler (98), Emilio Honegger (98), David Strickner (97), Veit Albers (98) und Philipp Herzog (97) gehören daher in der Saison 2015 neu zum Kader der NLA-Mannschaft (im Bild von rechts nach links).

Ihnen trauen die Verantwortlichen zu, in absehbarer Zukunft zusammen mit den bereits erfahrenen, aber immer noch jungen Leistungsträgern der letzten Saisons den Kern einer neuen, nicht minder erfolgreichen SCK-Mannschaft zu bilden.

Kontinuität
Die Ausländerpositionen werden auch 2015 von Milan Petrovic (Serbien) und Balazs Somogyi (Ungarn) eingenommen. Neu dazugekommen ist Torwart Darko Aleksic (Serbien). Er steht allerdings nur teilweise zur Verfügung. Wird er auf der Torwartposition eingesetzt, muss wegen der Ausländerregelung einer der beiden ausländischen Feldspieler pausieren. Nicolas Weideli hat sich entschieden, nach den erwähnten Rücktritten nochmals eine Saison anzuhängen.

Hohe Ziele
Auch in diesem Jahr will der langjährige Coach des SCK, Sirko Roehl, mit seinem Team ganz vorne mitspielen: «Ziel ist klar das Erreichen des Playoff-Finals. Dort ist dann wie immer alles möglich.» Als stärkste Gegner stuft Roehl erneut Dauerrivale Lugano NPS und den Rekordmeister SC Horgen ein. Für eine Überraschung gut sein dürfte aber auch der SC Schaffhausen, der in den Spielen der Winterrunde einen positiven Eindruck hinterlassen und den Spitzenteams mehrmals alles abverlangt hat.

Wieder acht Teams
Erstmals nach mehreren Jahren spielen nun auch wieder acht Teams in der NLA. Aus der NLB hat sich letzten Sommer SP Bissone für die NLA qualifiziert. Daher kann wieder der klassische Modus gespielt werden. Die acht Teams begegnen sich zwischen Januar und Juni je drei Mal. Nach 21 Spielen qualifizieren sich die beiden Spitzenreiter direkt für die Playoff-Halbfinals, während die Mannschaften auf den Rängen 3 bis 6 die beiden anderen Halbfinalis-ten ermitteln. Im Juli kommt es dann wieder zu den grossen Playoff-Showdowns.

Viele Spieler, wenig Platz
Dass der SCK gleich zwei NLB-Teams stellen kann, zeigt die Dichte der talentierten und willigen Nachwuchskräfte. Das eröffnet erfreuliche Perspektiven für die nächsten Jahre, führt im Trainingsalltag aber auch zu kaum lösbaren Schwierigkeiten. Die vor allem zwischen September und April sehr bescheidene Wasserfläche, die fürs Training zur Verfügung steht, müssen sich gegen dreissig Spieler der NLA- und NLB-Mannschaften teilen. Daher gilt es umso mehr, die Trainings- und Spielgelegenheiten, die sich im Trainingslager auf Malta und ab Mai wieder im heimischen Schwimmbad Hörnli bieten, zu nutzen.

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