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HSCK-Frauen stechen gegen die HSG Leimental

Handball - Im drittletzten Spiel der SPL2-Entscheidungsrunde kassieren die Frauen des HSC Kreuzlingen eine wenig zwingende 23:24 (15:10)-Heimniederlage gegen den HV Herzogenbuchsee. Die Barragespiele um den Ligaerhalt bestreiten die Thurgauerinnen definitiv gegen die HSG Leimental.

Manuela Flütsch. (Bild: Mario Gaccioli)

(Symbolbild: Mario Gaccioli)

Die Baslerinnen, welche im Vorjahr aus der zweithöchsten Spielklasse abgestiegen sind, sicherten sich den zweiten Schlussrang ohne gespielt zu haben. Während die SG Muotathal/Mythen-Shooters den Direktaufstieg in die SPL2 mit einem 35:17-Kantersieg bei Absteiger Uster erwartungsgemäss in trockene Tücher verpackt hat, profitierte Leimental von der überraschenden 25:26-Heimschlappe von Yellow Winterthur 2 gegen Tabellenvierten STV Willisau. Die beiden Barragepartien werden Mitte Mai ausgetragen.

Starke erste Halbzeit
Am Samstag präsentierten sich die Kreuzlingerinnen im vorletzten Heimspiel der regulären Saison 2014/15 alles andere als wie ein Absteiger. Gegen den Tabellenzweiten Herzogenbuchsee agierten sie auf Augenhöhe, ohne am Ende – wie schon so oft – für ihre Leistung mit einem Punktgewinn belohnt zu werden. Insbesondere in den ersten 30 Minuten stellt der HSCK gar das bessere Team. Vom 0:4-Startschock erholte sich das Team von Gabor Fülöp langsam aber sicher und ging in der 21. Minute erstmals mit 8:7 in Führung. In der Endphase der ersten Halbzeit dominierten die Hafenstädterinnen gegen fehleranfällige Bernerinnen und erarbeiteten sich eine 15:10-Führung.

Vorsprung verspielt
Irgendwie schien der HSCK diesen Schwung aber in der Kabine vergessen zu haben, denn nach dem Wiederanpfiff passen hinten wie vorne nicht mehr viel zusammen. Das Bild ähnelte jenem aus der ersten Halbzeit stark. Innerhalb von nur siebeneinhalb Minuten hatten die Gäste den Fünftore-Rückstand wettgemacht. In einem danach sehr ausgeglichenen Duell stand es bis rund drei Minuten vor Schluss 22:22. Durch einen technischen Fehler und zwei Fehlwürfe schlitterte der HSCK dann aber doch noch in die nächste Niederlage. Der Anschlusstreffer von Sara Bailon, mit sechs Toren die zweitbeste Werferin hinter der überzeugenden Kristina Ertl (7), fiel zu spät. Die Bernerinnen retteten ihren knappen Vorsprung sicher über die letzte halbe Minute.

Heimspiel gegen Leader Zug
Am kommenden Donnerstag, 20.30 Uhr, bestreiten die Kreuzlinger SPL2-Frauen ihr letztes Heimspiel der regulären Saison. Dabei empfangen sie mit dem LK Zug 2 den souveränen Tabellenführer. Mit dem Gastspiel in Wohlen AG am Samstag, 2. Mai, schliesst die Fülöp-Truppe sein Meisterschaftspensum ab. Danach folgen noch die beiden Barragepartien um den letzten SPL2-Platz 2015/16 gegen den starken Erstligisten HSG Leimental BL.

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