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Wasserballer können sich nicht durchsetzen

Wasserballer – Trotz zwei knapper Partien nur ein Punkt: Die Kreuzlinger Wasserballer hatten zur Eröffnung der Freibadsaison am ersten Maiwochenende gleich zwei Spiele zu bestreiten. Am Freitag ging es zum Rekordmeister Horgen nach Käpfnach; zum ersten Saison-Heimspiel wurde am Samstag Lugano NPS empfangen.

Obwohl schon die ganze vergangene Woche die Sonne genossen werden konnte und auch zu ersten Trainingseinheiten im Freien genutzt wurde, schlug das Wetter am Wochenende um. Die hochgradig spannenden Begegnungen mussten folglich unter widrigen Bedingungen absolviert werden.

Horgen behält am Ende die Oberhand
Das erste Match dieser NLA-Saison im Freibad durften der SC Horgen und der SC Kreuzlingen austragen. Beide Teams lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem besonders die ausländischen Spieler herausragten. Im gesamten Verlauf verfehlte Kreuzlingen zu oft das Tor und war in der Verteidigung zu nachlässig. Zusätzlich deckten die Horgner Topschütze Vacho doppelt, wodurch allerdings das Ausländerduo Somogyi und Petrovic zur Geltung kam. Zusammen trafen die zwei Profis acht Mal und machten das Gros der Kreuzlinger Tore aus. Gefährlichster Akteur war jedoch der gegnerische Ungar Czigány, den die Thurgauer nie unter Kontrolle bekamen. So hielt jener Spieler mit sieben Toren die Mannschaft vom Zürcher See im Spiel. Erst im letzten Viertel konnte Horgen die Führung endgültig an sich reissen und siegte mit 13:11 Toren.

Krimi gegen Lugano
Das letzte Spiel im Hörnli der vormaligen Saison war das Playoff-Final gegen die Luganesi. Nach dem hitzigen Match, in der der SCK unterlag, kam es zu Handgreiflichkeiten zwischen den Kontrahenten. Ausgerechnet das erste Kreuzlinger Heimspiel stellte wieder die gleichen Teams gegenüber. Auch wenn die Wogen noch nicht geglättet sind, kam es zu einem weitestgehend fairen, aber fesselndem Aufeinandertreffen. Die Kreuzlinger Wasserballer fanden zu Beginn noch nicht ins Spiel, gaben mehrmals zu leichtfertig den Ball ab und standen unentschlossen in der Defensive. Lugano hingegen zeigte sich mit 5:2 Toren im ersten Viertel verbissen. Obwohl die Mannschaft noch Unsicherheiten zeigte, gestalteten die Kreuzlinger zunehmend den Verlauf. Viele torlose Ballwechsel bestimmten das Geschehen, gleichwohl arbeitete sich der SCK bis zur Halbzeit auf 5:7 Tore heran. Lugano hatte Mühe den Abstand zu halten und führte vor dem vierten Viertel nur noch mit 9:8 Toren. In einem packenden letzten Viertel glich Robin Pleyer zwei Minuten vor Schluss aus und kurz vor dem Abpfiff hatte man sogar noch die Chance auf den ersten Führungstreffer. Doch das während der gesamten Partie inkonsequente Stellungsspiel erschwerte den Torabschluss, weshalb es beim Endstand von 10:10 blieb.

Das angestrebte Ziel von zwei Siegen, um sich frühzeitig in eine gute Ausgangslage für die Playoffs zu setzen, konnte Kreuzlingen nicht erfüllen und musste sogar seine zweite Niederlage einfahren. Dennoch bleibt der SCK in der Tabelle auf dem zweiten Rang und folgt damit dicht Titelverteidiger Lugano.

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