/// Rubrik: Kultur

Verschwörungstheorie, Drogenrausch oder Realität?

Konstanz – Experten diskutieren über «Verwanzt» am Theater Konstanz.

Filmplakat von "Bug". (Bild: dimland.blogspot.com)

Filmplakat von «Bug». (Bild: dimland.blogspot.com)

Das Stadttheater Konstanz hat zu den Nachgesprächen zu «Verwanzt» Wissenschaftler eingeladen, die im Anschluss an die Vorstellung die Themen des Theaterstückes aus Sicht der Wissenschaft beleuchten. Am 8. Mai kommt der prominente Wissenschaftler und Sachbuchautor (unter anderem «Freimaurer, Illuminaten und andere Verschwörer») Dr. Thomas Grüter zum Nachgespräch ans Theater Konstanz. Der Mediziner untersucht die Wirkungsweise von Verschwörungstheorien. Die Nachgespräche am 8. und 9. Mai beginnen im Anschluss an die Vorstellungen gegen 21.50 Uhr im Foyer der Theaterwerkstatt. Alle Interessierten sind eingeladen, unabhängig davon, ob und wann sie die Vorstellung besucht haben.

Am 9. Mai ist Professor Klaus Hoffmann zu Gast, der medizinische Direktor für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie am Zentrum für Psychiatrie Reichenau. Mit ihm unterhält sich Andreas Bauer vom Theater Konstanz über Themen, die auch in «Verwanzt» eine Rolle spielen: Drogen, Traumatisierung, Gewalt und Wahn.

«Verwanzt», geschrieben von Tracy Letts, ist eine explosive Mischung aus Psychothriller, Abstiegsdrama und Horrorvision, die mit den Mitteln des Theaters Fragen aufwirft wie: Deckt hier ein aufrechtes Individuum die Schweinereien eines manipulativen Systems auf? Oder ist alles nur Einbildung, Manipulation und Wahn in Zeiten des Terrors? Was ist Wahrheit, was Verschwörungstheorie? Wem können wir überhaupt noch trauen?

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