/// Rubrik: Leserbriefe

Ein schaler Nachgeschmack.

Kreuzlingen – Kaum sind die Wahlen vorbei, der Jubel verklungen und schon werden die Sessel ausgewechselt. Ein Wegzug aus der Stadt/Gemeinde oder eine plötzlich auftretende Krankheit erlauben einen Rücktritt vor dem Antritt eines gewählten Amtes. (Irene und Rudolf Eberle, Kreuzlingen)

(Bild: pixelio)

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Berufliche oder familiäre Gründe müssten vorher, vor einer Listenaufstellung für sich abgeklärt werden. In den meisten Fällen werden Personen, die einem überzeugen und denen man ein solches Amt zutraut, gewählt. Darum ist es nicht verwunderlich, wenn die Stimmabstinenz immer mehr abnimmt. Die Sitze müssten in einem solchen Fall bis zur nächsten Wahl vakant bleiben. Ein blosses Nachrücken in dieser Situation ist eine Farce. So kommt man sich völlig «veräppelt» vor.

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