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Lisa Raduner ist erste Gemeindepräsidentin

Gottlieben – Rosmarie Obergfell leitete am Dienstagabend ihre letzte Gemeindeversammlung. Neue Gemeindepräsidentin ist Lisa Raduner. Neu im Gemeinderat sitzt Paul Keller.

Lisa Raduner (l.) ist neue Gemeindepräsidentin und folgt auf Frau Gemeindeammann Rosmarie Obergfell. (Bild: sb)

Lisa Raduner (l.) ist neue Gemeindepräsidentin und folgt auf Frau Gemeindeammann Rosmarie Obergfell. (Bild: sb)

Mit einer Stimmbeteiligung von 29 Prozent wählte die Gemeinde Gottlieben gestern ihre Behörde neu: 44 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger waren gekommen. Alle bisherigen wurden wiedergewählt. Rosmarie Obergfell wird ihre Erfahrung in Zukunft als Gemeinderätin einbringen, da Remo Kronig zurückgetreten war. Paul Keller erklärte sich an der Versammlung bereit, nach den ersten zwei Jahren im Amt als Nachfolger für die frischgewählte Gemeindepräsidentin Lisa Raduner zur Verfügung zu stehen. Diese nahm die neue Entwicklung der Dinge erleichtert zur Kenntnis.

Finanziell läuft es gut
Die Rechnung der kleinen Gemeinde schliesst ähnlich wie im Vorjahr mit einem Ertragüberschuss von 58’403 Franken und wurde grossmehrheitlich angenommen. Der Gewinn wird der Steuerausgleichsreserve gutgeschrieben. Weil die Parkplatzgebühren erst im Herbst eingeführt wurden, erzielten sie nur 5187 statt den budgetierten 45’680 Franken. An Bussen wurden 6068 Franken eingenommen.

Ja zum Anschluss an Konstanz
Nach Tägerwilen sagt auch Gottlieben Ja zum Abwasseranschluss an die Kläranlage Konstanz. Dieser kostet den Abwasserverbund Tägerwilen-Gottlieben 3’515’000 Franken. Der Gottlieber Anteil an dieser Summe beträgt 8,62 Prozent, das entspricht 302’993 Franken. Bis Frühjahr 2017 sollen die nötigen Bauten und der Anschluss an das Leitungsnetz in Konstanz erfolgt sein. Die bisherige Abwasserreinigungsanlage soll einer neuen Nutzung zugeführt werden.
Eingebürgert wurde der langjährige Einwohner Wolf-Michael Hofmann, der sich auch umgehend in die Versammlung einbrachte. Der Gemeinderat wollte nämlich von den Anwesenden wis­sen, wie diese zu einem Rückbau der Strassenschwellen in der Ländlistrasse stehen. «Ohne Schwellen wird die Strasse zur Rennbahn», so das Votum eines Bürgers. Wie er dachte die Mehrheit: Die Schwellen dienen der Sicherheit, sie stören nicht. Auf Antrag Hofmanns wurde der Gemeinderat beauftragt, das Vorhaben «Prüfung Aufhebung Schwellen Ländlistrasse» fallenzulassen.

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