/// Rubrik: Leserbriefe

Bus und Postauto stecken im Autoverkehr fest

Leserbrief – Wer an Brückentagen oder Samstagen auf der Strecke Altnau–Kreuzlingen oder auch im Stadtgebiet den Bus Richtung Bärenplatz und vor allem Richtung Stadtbahnhof oder DB- Bahnhof nimmt, kann seine blauen Wunder erleben. (Ernst Frischknecht)

(Bild: pixelio)

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Alles Hoffen und Bangen fruchtet wenig: Der selber frustrierte Chauffeur muss eingestehen: Heute geht gar nichts mehr! Der Streckenabschnitt Bottighofen–Ziilkreisel gehört inzwischen zur meistbefahrenen Strasse im Kanton mit all den Auswirkungen in Sachen Lärm und Abgasen.
Die rege Bautätigkeit auch in der Umgebung von Kreuzlingen lässt zudem in Sachen Autoverkehr noch Schlimmeres erahnen.

Was aber tun die zuständigen Behörden – Kanton und Stadt? Wenn die Fahrplanstabilität der Busse nicht mehr einzuhalten ist, wenn Lärm und Gestank weiter zunehmen und wenn der Frust bei allen Beteiligten hoch ist, dann sollte eigentlich dringlich gehandelt werden. Welche Sofortmassnahmen aber z. Bsp. Ausweichrouten, vorübergehende Sperrung von Strassen für den privaten Verkehr können Fachleute vorbringen?

Das Agglomerationsprogramm will zwar das Verkehrssystem mit Busspuren beim Ziilkreisel und Bärenkreisel Bottighofen verbessern, aber bis 2017 zuwarten, obschon die Probleme längstens bekannt sind. Von ebenfalls möglichen Massnahmen wie Lichtsignalanlagen, welche den Bus bevorzugen oder einer frühen Dosierung des Verkehrs oder von weiteren Lärmschutzmassnahmen und einer Temporeduktion wegen Abgasen und grösseren Sicherheit ist überhaupt nicht die Rede! Solche Elemente wäre schnell und wirksam umzusetzen.

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One thought on “Bus und Postauto stecken im Autoverkehr fest

  1. Bruno Neidhart

    Wo örtlicher Quellverkehr-, Zielverkehr (z.B. besonders nach Konstanz), Lastwagen-Transitverkehr, PKW-Ferienverkehr (von und nach Ostschweiz-Vorarlberg-Italien) zusammentreffen, ist Schluss mit öffentlichem Bus. Zumal die Strassen mit Gegenverkehr zu schmal sind, um etwa eine Bus-Spur zu kreieren. Um das Ganze zu entzerren, besonders – nicht nur – den Transitverkehr aus der Stadtszene zu nehmen, taugt eine Südumfahrung des Stadtgebiets, inklusive der östlichen Vororte Bottighofen-Münsterlingen-Scherzingen-Landschlacht. Zwei, drei Stichstrassen führen hoch zur Südumfahrung, die an der Autobahn-Anschlussstelle Kreuzlingen-Süd zu beginnen hätte. Es ist allerdings zu bedenken, dass jede Verlagerung des Verkehrs an einer anderen Stelle Probleme schaffen kann. So ist die Autobahn-Anschlussstelle Kreuzlingen-Nord, wie es auch zwangsläufig die benachbarten Stadtkreisel sind, bereits heute an Spitzentagen solange deutlich überlastet, wie an der Grenze nur einspurig abgefertigt wird, obwohl zwei Spuren vorhanden wären. Viele verordnete Massnahmen sind in Verkehrsbelangen letztlich „gehupft wie gesprungen“. Die Frage lautet also: Sind diese Spitzentage von der Stadt zu ertragen, oder ist das Ganze ein veritabler Nonsens auf Dauer? Ernst Frischknecht ist schon mal verzweifelt.

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