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SC Kreuzlingen erfüllt seine Aufgabe

Wasserball – Nach dem unglücklichen Ende im Schweizer Pokal ging es am Samstag für den SC Kreuzlingen weiter in der Qualifikation um die NLA-Playoffs. Dabei wurde Aufsteiger SP Bissone im zweiten Heimspiel empfangen. (Matthias Frese)

(Bild: Archiv)

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Für den Favoriten Kreuzlingen ging es bei frühlingshaften Temperaturen nicht weniger um zwei Punkte gegen den Neuling aus Bissone. Im eigenen Freibad Hörnli wurden diese erwartungsgemäss mit einem Endresultat von 19:7 Toren geholt.

Praxisgewinn für den Nachwuchs
Obwohl man erst in der vierten Minute den Torreigen eröffnen konnte, führte der SCK schnell mit 5:0 Toren. Der vergleichsweise sehr junge Kader aus Bissone war sichtlich mit dem Pressing der Kreuzlinger Wasserballer überfordert und zeigte im Allgemeinen viele Schwächen. Dies nahm Trainer Roehl zum Anlass früh seine Stammspieler auszuwechseln, wodurch neben dem Ausländerduo Somogyi und Petrovic auch die eigenen Youngsters für Akzente sorgen konnten. Auf diese Weise gelang unter anderem Yannic Dudler durch einen Schuss aus der eigenen Hälfte ein Tor.

Im gesamten Spielverlauf konnten die Thurgauer durch die gegnerische lückenhafte Verteidigung stetig die Führung ausbauen, allerdings hätte der Halbzeitstand von 9:3 Toren deutlich höher ausfallen können, da sichere Chancen zu oft nicht verwertet wurden. Zudem fielen meist aufgrund von Unachtsamkeit leicht vermeidbare Gegentore. Dennoch konnten die Tessiner nie für Gefahr sorgen, weshalb die heimische Mannschaft verdient gewann.

Gleich am kommenden Mittwoch darf der SC Kreuzlingen ein weiteres Spiel vor heimischem Publikum austragen. Mit der Begrüssung des SV Basel, der zurzeit die rote Laterne trägt, wird erneut ein Sieg des Gastgebers erwartet.

SC Kreuzlingen – SP Bissone  19:7 (5:1, 4:2, 7:2, 3:2)
150 Zuschauer
Hörnli, Kreuzlingen
SR Wocik und Staub
Strafen: Kreuzlingen 9, Bissone 6.
Torfolge 1:0, 5:0, 5:1, 6:1, 6:2, 9:2, 9:3, 10:3, 12:3, 12:4, 12:5, 17:5, 17:6, 17:7, 18:7, 19:7.
Kreuzlingen: Weber, Somogyi (4), Petrovic (4), Stalder (1), Keller, M. Herzog, J. Herzog, P. Herzog (1), Vacho (C, 6), Buob, Pleyer (1), Weideli, Dudler (2). SCK ohne Aleksic (Ausländerregelung).
Bissone: De Nicola (C), Huber, Stoppani, Paskojevic (4), Bajic (3), Zoric, Gianforte, Daldini, Dokic, Krstic, Martone.

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