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Verkehrserhebung auf dem Stadtgebiet

Kreuzlingen – Am Dienstag, 9. Juni, bis und mit Donnerstag, 11. Juni, wird auf dem Stadtgebiet eine Verkehrserhebung durchgeführt. Sie erfolgt während den Hauptverkehrszeiten durch Verkehrszähler, die mit Leuchtwesten und Videokameras ausgerüstet sind.

Die Romamshornerstrasse gehört zu den meistbefahrenen im Kanton. (Bild: tm)

Die Romamshornerstrasse gehört zu den meistbefahrenen im Kanton. (Bild: tm)

Ziel der Verkehrserhebung ist die Attraktivitätssteigerung des Öffentlichen Verkehrs, wie dies im Agglomerationsprogramm Kreuzlingen-Konstanz festgehalten und vorgesehen ist. Die Verkehrserhebung findet vom 9. bis und mit 11. Juni während den Hauptverkehrszeiten statt und hat den Busverkehr im Fokus. Deshalb sind auch die mit Leuchtwesten und Videokameras ausgerüsteten Verkehrszähler auf dem gesamten Stadtgebiet an diversen Verkehrsknoten (Kreisel) aktiv.

Nach der Erhebung werden die Aufnahmen für eine Verkehrsfluss-Simulation verwendet. Auf Basis dieser Simulation soll in einem weiteren Schritt die Verkehrssituation in Kreuzlingen verbessert werden. Um eine Bevorzugung des öffentlichen Busbetriebes zu forcieren und gleichzeitig den Individualverkehr durch das Stadtgebiet flüssig zu halten, sind nach Auswertung der Verkehrserhebung Lichtsignalanlagen zur Busbevorzugung geplant. Aufschluss über die Standorte wird die Verkehrserhebung geben. Die geplanten Massnahmen, wie sie für eine Attraktivitätssteigerung des Öffentlichen Verkehrs im Agglomerationsprogramm Kreuzlingen-Konstanz vorgesehen sind, sollen voraussichtlich im Jahr 2017 umgesetzt werden.

Die Video-Aufnahmen werden nach der Erhebung gelöscht. Ausgeführt wird die Erhebung durch das Büro SNZ Ingenieure und Planer AG, Zürich, im Auftrag des kantonalen Tiefbauamts und der Stadt Kreuzlingen.

Die Verkehrserhebung wird an folgenden Knoten durchgeführt:

  • Kreisel Löwenplatz
  • Kreisel Bärenplatz
  • Emmishoferkreisel
  • Kreisel Rebstockplatz
  • Kreisel Kolosseumsplatz
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One thought on “Verkehrserhebung auf dem Stadtgebiet

  1. Bruno Neidhart

    Für die „Agglomeration“ empfinde ich die vorgesehenen Kontrollpunkte weit weniger problematisch, als die seenah, bahnhofsnah und konstanznah gelegenen Strassen und Kreisel, die an Spitzentagen – und davon gibt es laufend mehr! – kaum zu befahren sind. Eine sinnvolle Lösung anzubieten ist entsprechend schwierig. Hier die Problematik über eine Steigerung des Öffentlichen Verkehrs zu minimieren, wäre Wunschdenken. Nach wie vor überbordet der Individualverkehr. Er muss tatsächlich einen Reiz ausstrahlen, auch wenn „Verstopfung“ angesagt ist.

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