/// Rubrik: Leserbriefe

Nehmen ist seliger denn geben!

Leserbrief – Zu: Erbschaftssteuer ist familienfeindlich, KZ Nr. 23 S. 8. (Pius Widmer, Ermatingen)

Drei Dinge im Voraus:

1. Gandhi sagte, die Erde könne alle Bedürfnisse des Menschen befriedigen, ausser der Gier.

2. Studien zeigen, ab einem Vermögen von 500’000 Franken nimmt die Angst vor Geldverlust zu.

3. Zwei Prozent der Steuerzahler besitzen gleich viel Vermögen wie die restlichen 98 Prozent.

Um reiche In- und Ausländer zu bevorzugen, haben die meisten Kantone als Lockvogel neben der Pauschalbesteuerung auch die direkten Nachkommen von der allfälligen Erbschaftssteuer befreit. Die vorgesehene Erbschaftssteuerreform (keine neue Steuer!) ist in der Lage, diese sozial ungesunde Entwicklung zu bremsen, ohne echte KMUs und Bauernbetriebe – dank einer sinnvollen Sonderregelung – zu gefährden. Diese Betriebe stehen viel eher durch die Globalisierung, Digitalisierung und Automatisierung der Grosskonzerne unter Druck.

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