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Schwere Niederlage gegen Lugano

Wasserball – Mit grossem Optimismus trat die Kreuzlinger Mannschaft gestern Abend auswärts zur letzten Begegnung beim Rivalen Lugano NPS an. Wie auch in den Partien zuvor, kam es nun jedoch nicht zu einem Showdown.

(Bild: Mario Gaccioli)

(Bild: Mario Gaccioli)

Seitdem sich der SC Kreuzlingen und Lugano seit einigen Jahren im Schweizer Wasserball die Spitzenpositionen teilen, kommt es zwischen den beiden Teams oft zu sehr mitreissenden, aber gleichermassen emotionalen Matches. Nicht selten kommt es zum Eklat oder Spielverweisen.

Starker Spielauftakt vom SCK
Couragiert begannen die Gäste das Spiel und eröffneten nicht nur den Score, sondern hielten ebenso den Vorsprung im ersten Viertel fest. Mit einem sicheren Spiel zeigte Kreuzlingen den Luganesi, dass man entschlossen war, den Sieg mit nach Hause zu nehmen. Im nächsten Viertel konnte Lugano aus dem 4:6-Rückstand den Ausgleich zum 7:7 erzielen und anschliessend die Führung übernehmen. Was folgte, war für die Thurgauer ein unvergleichliches Desaster.

Vier Kreuzlinger Verweise
Durch teilweise dubiose Entscheidungen der Unparteiischen wurde aus Sicht des SCK das Spiel der Gastgeber begünstigt. Die Kreuzlinger Akteure fanden nicht mehr ins Spiel und mussten zusehen, wie ein Gegentor nach dem anderen fiel. Zum 11:7-Halbzeitstand wägte das Team sogar ab, aus Protest das Spiel vorzeitig zu beenden. Die zweite Hälfte nahm einen noch katastrophaleren Lauf, denn insgesamt vier Kreuzlinger Spieler mussten das Becken frühzeitig verlassen, wobei die wichtigen Kräfte Pleyer und Somogyi sogar eine Sperre für das nächste Match erhielten. Durch den ungleichen Spielverlauf verlor der SCK letztendlich mit 9:21 Toren, die wahrscheinlich höchste Niederlage seit Jahren.

Die Frustration des vergangenen Spiels muss der SC Kreuzlingen rasch abschütteln. Am Freitag wird der SC Frosch Aegeri vor eigenem Publikum begrüsst und am Folgetag Verfolger SC Horgen. Beide Spiele müssen gewonnen werden, da andernfalls Horgen den zweiten Rang und damit den Platz auf die direkte Playoff-Halbfinalqualifikation bald übernehmen kann.

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