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«Gut gefüllte Kirchenbänke»

Kreuzlingen – Die Katholische Kirchenvorsteherschaft findet, dass Pfarrer Alois Jehle einen guten Job macht und innert drei Jahren sehr viel zum Positiven bewirken konnten. Die Kirchenbänke seien gut gefüllt, das Seelsorge-Team gut aufgestellt, das Kinder-Betreuungsangebot ebenso wie die Jugendarbeit, Eltern- und Erwachsenenbildung sowie Seniorenarbeit funktionieren.

Pfarrer Alois Jehle erhält Rückendeckung. (Bild: zvg)

Pfarrer Alois Jehle erhält Rückendeckung. (Bild: zvg)

Diese Stellungnahme der Katholischen Kirchenvorsteherschaft Kreuzlingen-Emmishofen zum Artikel «Die Gräben sind zu tief» erreichte uns heute:

Die Kirchenvorsteherschaft nimmt mit Bedauern, aber mit wenig Erstaunen zur Kenntnis, dass die «Dialoggruppe» keinen weiteren Dialog mehr will. Schon seit geraumer Zeit hat sich herausgestellt, dass weniger das Gespräch, als vielmehr Unterstützung in der Absicht gesucht wird, Pfarrer Jehle aus Kreuzlingen wegzuhaben.

Diese Absicht findet aber innerhalb der Pfarrei wenig Unterstützung, zumal die Kritik an seiner Amtsführung und Seelsorge bei vielen aktiven Kirchgängern als harsch und ungerechtfertigt empfunden wird. Dass die «Dialoggruppe» nunmehr einen Rückzieher macht, Gespräche verweigert und an keinem weiteren Austausch mehr interessiert ist, ist unter diesem Blickwinkel nachvollziehbar.

Der Rückzieher erfolgt zudem in einem Moment, wo die Früchte der dreijährigen Aufbauarbeit in St. Ulrich offensichtlich werden: gut gefüllte Kirchenbänke, ein gut funktionierendes Seelsorgeteam, ein höchst erfolgreiches Kinder-Betreuungsangebot, Jugendarbeit, Eltern- und Erwachsenenbildung, Seniorenarbeit, eine Rundumversorgung mit seelsorgerischen Diensten u. v. m. – zweifelsohne klare Verdienste Pfarrer Jehles, was seinen Gegnern mit ihren Absetzungsideen nicht gerade in die Hände spielt.

Erstaunlich, dass im Artikel die Hälfte der Unterzeichnenden gar nicht Angehörige der Pfarrei sind und demnach auch nicht zum Aussprache-Abend eingeladen sind! Am 12. Juni geht es um Belange der Pfarrei St. Ulrich – ein interner Anlass, zu dem Externe wenig beitragen können.

Die Kirchenvorsteherschaft hat die immer gleichen und schon mehrmals ins Feld geführten Vorwürfe seitens der Dialoggruppe im Wesentlichen bereinigen und grösstenteils sachlich richtig stellen können. In Fragen der Theologie und zur Haltung der katholischen Kirche in Glaubensfragen ist die Kirchenvorsteherschaft nicht zuständig. Zur Klärung dieser Fragen wurde und wird auf die Gesprächsabende mit Bischofsvikar Ruedi Heim verwiesen.

Nichtsdestotrotz: Auch ohne «Dialoggruppe» findet der Austausch-Abend am 12. Juni in St. Ulrich statt, ebenso der zweite Gesprächsabend mit dem Bischofsvikar zu theologischen Fragen im kommenden August, zu dem die Pfarreiangehörigen beider Pfarreien eingeladen sind.

Für die Kirchenvorsteherschaft
Thomas Gisler, Präsident

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