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Schulprojekt ohne Grenzen

Kreuzlingen/Ermatingen – Eine gute Idee ist das eine, Geschäftsmodell, Markt, Team und ein kleines bisschen Glück sind das andere, damit aus einer guten Idee auch wirtschaftlich ein Erfolg wird.

Stefan Rau, Gabriel Engelhart, Sandro Leone, Silvio Poeschel, Navya Thottan, Valérie Haerle, Anina Eggimann, Anna König und der Wirtschaftslehrer Walter Schmid. Es fehlt Dusanka Miljic. (Bild: zvg)

Stefan Rau, Gabriel Engelhart, Sandro Leone, Silvio Poeschel, Navya Thottan, Valérie Haerle, Anina Eggimann, Anna König und der Wirtschaftslehrer Walter Schmid (v.l.). Es fehlt Dusanka Miljic. (Bild: zvg)

Wie das geht, haben Schüler der Kantonsschule Kreuzlingen und des Ellenrieder Gymnasiums in Konstanz unter dem Motto «Grenzenlos denken, lernen, gründen» in dem knapp einjährigen grenzübergreifenden Pilotprojekt «Jung am Start» gelernt. Die besten eigenen Geschäftsideen stellen die jungen Leute nun am Donnerstag, 18. Juni, ab 17 Uhr beim Unternehmerforum Lilienberg in Ermatingen in einem Wettbewerb vor. Der Eintritt ist frei.

Die Kantonsschule Kreuzlingen ist mit der Klasse von Wirtschaftslehrer Walter Schmid am Projekt beteiligt. Zunächst hatten die 15 Schüler Gründer dies- und jenseits der Grenze interviewt, um dann eigene Geschäftsideen zu entwickeln und in Businessplänen zu vertiefen. Vier davon wurden ausgewählt. Stefan Rau und Gabriel Engelhart sehen in Teelichtern aus recycelten Aludosen eine Marktlücke, Sandro Leone und Anina Eggimann in einem multifunktionalen Schülerordner (mit Register, Zeitplaner, Notizblock etc.).

Mit handgemalten Schuhbändeln wollen Silvio Poeschel, Anna König und Navya Thottan Geld verdienen und setzen dabei auf Kreativität und Individualität. Valérie Härle und Dusanka Miljic setzen zusammen mit zwei Schülerinnen vom Ellenrieder Gymnasium Konstanz auf einen Automat mit nützlichen Gegenständen für die Partynacht (Lippenstift, Taschentücher, Kondome etc.).

Die Schüler haben drei Minuten Zeit, um Publikum und Jury zu überzeugen. Anschliessend fühlt die Jury  dem Team auf den Zahn und ermittelt den Gewinner. Auch das Publikum entscheidet mit und kann am Ende einen Publikumsliebling wählen.

Für Lehrer Walter Schmid war das Projekt auf jeden Fall eine Bereicherung im Unterricht: «Der Praxisbezug hat die Schüler beflügelt.» Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit habe trotz einiger Hindernisse, wie etwa unterschiedliche Ferienzeiten, sehr gut funktioniert.

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