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Kabashi darf vorest bleiben

Kreuzlingen – Elson Kabashi bekommt vom Bezirksgericht Kreuzlingen teilweise Recht. Das Mietverhältnis wird erstmals um eineinhalb Jahre erstreckt. Miete muss er aber mehr bezahlen: Sie steigt um 700 Franken auf 3200 Franken.

Elson Sport und Fitness soll ausziehen, doch Kabashi will bleiben.(Bild: ek)

Um dieses Gebäude ging es vor Gericht: Kabashi klagte gegen die Kündigung seines Vermieters. (Bild: ek)

Weil dem bedeutenden Sport- und Fitnesscenter im August 2014 gekündigt worden war, ging Elson Kabashi vor Gericht. Der erfolgreiche Karate-Lehrer klagte auf eine Verlängerung des Mietverhältnisses um vier Jahre. Vom Bezirksgericht Kreuzlingen bekam er nun teilweise Recht: Bis 31. August 2016 dürfen seine Kunden an der Döbelistrasse 28 weiter kämpfen und trainieren. Sein neuer Vermieter, der wegen Eigenbedarf gekündigt hatte, muss sich noch etwas gedulden, bis er dort Ateliers, Ausstellungsräume, ein Bildlager und Archiv erstellen kann. Auch er selbst möchte dann dort wohnen, die Baupläne stellen seinen «Lebenstraum» dar.

Ihm zugunsten wird allerdings der Mietzins erhöht. Die von ihm geforderten 5800 Franken monatlich erschienen dem Bezirksgericht zu hoch. Kabashi muss fortan 3200 Franken zahlen. Auch ist im Urteil deutlich festgehalten, dass der Kläger «ein geeignetes und finanziell tragbares Ersatzobjekt finden und dieses parallel zum laufenden Geschäft umbauen muss». Denn das Sport- und Fitnesscenter wird ausziehen müssen, irgendwann.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, beide Parteien haben 30 Tage lang Zeit, um Berufung einzulegen.

Die Gerichtsverhandlung fand im März statt.

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