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Abschied von Walo Abegglen

Kreuzlingen – Ende Oktober dieses Jahres verlässt Walo Abegglen das Seemuseum Kreuzlingen, welches er seit Frühjahr 2012 mit einer 50 Prozent-Anstellung leitet. Bis Ende Jahr steht er bei Bedarf dem Museum weiterhin zur Verfügung.

Walo Abegglen verlässt das Seemuseum.(Bild: Thomas Martens)

Walo Abegglen verlässt das Seemuseum. (Bild: Thomas Martens)

Sein Wirken hinterlässt bleibende Spuren, dies im besten Sinn. Nachdrücklich zeigte er mit seinem Team von Angestellten und Ehrenamtlichen auf, was das Seemuseum alles ist bzw. noch stärker sein könnte: kultureller Leuchtturm, städtische Repräsentationsadresse, schulrelevanter Lernort, touristisches Markenzeichen und Freizeitadresse erster Güte, mit beliebtem Seekaffee.

Keine Perspektive
Die aktuellen und in naher Zukunft voraussehbaren finanziellen und personellen Rahmenbedingungen lassen Walo Abegglen keine für ihn tragfähige Perspektive erkennen. Dazu kommt die berufliche Doppelbelastung als Mittelschullehrer. Deshalb konzentriert er sich wieder auf seine Tätigkeit an der PMS, wo er ein Teilpensum unterrichtet.

Die Stiftung Seemuseum kann diesen Schritt nachvollziehen, bedauert aber den Weggang von Walo Abegglen ausserordentlich. Schon jetzt dankt die Stiftung herzlich für sein grosses und erfolgreiches Engagement – und freut sich, dass Walo Abegglen dem Seemuseum verbunden bleiben will und die Übergabe der Leitung des Museums in neue Hände unterstützen wird. Näheres dazu werden Walo Abegglen und der Präsident der Stiftung Seemuseum am Dienstag, 30. Juni, in  einer Pressekonferenz bekannt geben.

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One thought on “Abschied von Walo Abegglen

  1. Bruno Neidhart

    Das Seemuseum überlebt, wenn es zum Beispiel in eine grössere Stiftung eingebettet wird, die das gesamte Areal „Seeburg“ betrifft: Gemeint ist ein gezielter Ausbau des Geländes besonders um das Schloss herum zu einem „Botanischen Garten am See“ als kräftiges Kreuzlinger Zeichen, in das sich das Seemuseum bestens integriert. So wird das ganze Areal zu einem „touristischen Markenzeichen, „schulrelevanten Lernort“, zu einer „Freizeitadresse“, „städtischen Repräsentationsadresse“, usw., – kurz: zu einem veritablen „kulturellen Leuchtturm“ weit über die Region hinaus. Kreuzlingen braucht das dringend, um auf Dauer aktuell, attraktiv und kreativ zu sein. Und um es zu bleiben! Wer packt es an? Wer nützt die Chance?

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