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Vergessene Stromfresser

Kreuzlingen – Viele Hausbesitzer sind sich nicht bewusst: Veraltete Umwälzpumpen sind Stromfresser. Bis zu 10 Prozent des Stromverbrauchs im Haushalt geht auf ihre Rechnung. Der Ersatz durch ein hocheffizientes Gerät bringt eine Einsparung von bis zu 80 Prozent und wird im Kanton Thurgau mit einem Investitionsbeitrag unterstützt.

Umwälzpumpen sind Energiefresser. (Bild: zvg)

Umwälzpumpen sind Energiefresser. (Bild: zvg)

Umwälzpumpen sind Teil jeder Zentralheizung. Sie fördern das erhitzte Wasser vom Brenner im Keller zu den Radiatoren oder zur Fussbodenheizung in den Zimmern und wieder zurück. Ebenso sind Umwälzpumpen für die Zirkulation des Heizwassers bei einer Wärmepumpe oder bei einem solaren Wärmespeicher nötig.

Bis zu 80 Prozent Einsparung
Alte Geräte sind Stromfresser und laufen – kaum beachtet im Keller – oft kontinuierlich und unabhängig vom Wärmebedarf. Rund drei Prozent des gesamten Stromverbrauchs in der Schweiz gehen auf ihr Konto. In einem Einfamilienhaus können sie bis zehn Prozent des Strombedarfs ausmachen.

Seit 2013 sind gemäss Energieverordnung Pumpen der alten Technologie nicht mehr für den Verkauf zugelassen und sogenannte Hochwirkungsgrad-Pumpen mit elektroni-
scher Drehzahlregelung vorgeschrieben. Allein dank des besseren Wirkungsgrads spart man gegenüber veralteten Geräten bis zu 80 Prozent Strom.

Beachtlicher Förderbeitrag
Der Kanton Thurgau unterstützt zusammen mit dem Förderprogramm ProKilowatt den Ersatz veralteter Umwälzpumpen durch hocheffiziente Geräte mit einem einmaligen Investitionsbeitrag von 250 Franken. Die Förderung gilt ebenso für den Ersatz von Solepumpen in Wärmepumpensystemen. Über die Förderbedingungen im Detail sowie über weitere Fragen rund um Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Gebäudesanierungen informieren die öffentlichen Energieberatungsstellen an der Hauptstr. 88 in Kreuzlingen 2. Kontakt: 071 677 63 84 oder energieberatung@kreuzlingen.ch.    www.energie.tg.ch

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