/// Rubrik: Region

Koordinationsstelle hilft bei der Bewältigung von Hochwasserschäden

Frauenfeld – Der Regierungsrat beschliesst die Einsetzung einer «Koordinationsstelle Hochwasser 14.06.15». Aufgrund mangelnder interner Ressourcen wird der Auftrag zur Unterstützung des Amts für Umwelt an die Egli Engineering AG in St. Gallen vergeben. Die Kosten belaufen sich auf maximal 200'000 Franken, wovon 35 Prozent vom Bund übernommen werden dürften.

Kanton Thurgau 1Das Hochwasser vom 14. Juni hat den Kanton Thurgau lokal stark betroffen. In zahlreichen Gemeinden sind erhebliche Schäden zu verzeichnen. Aufgrund der heute vorliegenden Informationen ist mit einer Schadensumme von mehr als 20 Millionen Franken zu rechnen, ohne Kosten für die wasserbaulichen und forstlichen Folgeprojekte. Die Akutphase, welche die Gemeinden gut bewältigen konnten, ist vorbei und die sehr weitreichenden Schäden werden allmählich sichtbar. Nun zeigt sich ein immer stärkeres Bedürfnis der Gemeinden nach einer Unterstützung durch den Kanton für die Schadenanalysen, Sofortmassnahmen und Wiederherstellungsarbeiten. Dabei ist der Kanton für die Koordination aller Massenahmen, deren Dokumentation und für die Kostenkontrolle verantwortlich.

Das zuständige Amt für Umwelt des Kantons Thurgau ist jedoch mit den vorhandenen personellen Ressourcen nicht in der Lage, die Anfragen, Beratungen, Analysen und Massnahmenvorbereitungen zeitgerecht zu bewältigen. Aus diesem Grund wird bis längstens Ende Januar 2016 eine externe «Koordinationsstelle Hochwasser 14.06.15» eingesetzt. Mit dieser wird das Fachbüro Egli Engineering betraut, das über entsprechende Erfahrung im Gebiet der Ereignisbewältigung und Wiederherstellung nach solchen Naturereignissen verfügt.

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.