/// Rubrik: Vereine

Im Mondschein durch die ganze Nacht

Region – Fast 80 Personen nahmen an der 10. Thurgauer Wandernacht teil, welche dieses Jahr erstmals vom Verein Thurgauer Wanderwege organisiert wurde. Mit der warmen Witterung und einer fast wolkenlosen Vollmondnacht waren die Rahmenbedingungen nahezu perfekt und bescherten allen Teilnehmenden ein unvergessliches Wandererlebnis.

Der Verein Thurgauer Wanderwege zeichnete verantwortlich für die Austragung der 10. Thurgauer Wandernacht, welche am vergangenen Wochenende im Rahmen der nationalen Wandernacht durchgeführt wurde. Fast 80 Wanderlustige verschiedenster Alterskategorien fanden sich am Abend zum Start am Bahnhof in Sulgen ein. Auf einer Strecke von rund 22 Kilometern genossen die Teilnehmenden die Vollmondnacht und legten nicht nur körperliche Ausdauer an den Tag, sondern kämpften streckenweise auch mit der Müdigkeit.

Wanderleiterin Damaris Gähwiler durfte über 70 Mondscheinwanderer begrüssen. (Bild: zvg)

Wanderleiterin Damaris Gähwiler durfte über 70 Mondscheinwanderer begrüssen. (Bild: zvg)

Biessenhoferweier und Hudelmos
Aufgrund der unerwartet zahlreichen Anmeldungen entschlossen sich die Organisatoren, gestaffelt in drei Gruppen zu starten. So marschierten je rund 25 Personen, geführt von erfahrenen Wanderleiterinnen und Wanderleitern des Vereins, durch die Dämmerung in die Nacht hinein.

An der ausgewählten Route konnten verschiedene landschaftliche Perlen des Oberthurgaus für einmal bei mondheller Nacht erlebt werden. So passierten die Wandernden die Biessenhoferweier und verpflegten sich um Mitternacht im Hudelmos.

Nächtliche Fährüberfahrt
Die Sitterfähre in der Degenau ist ein Thurgauer Kleinod und normalerweise nachts nicht in Betrieb. Für einmal machte der Fährmann eine Ausnahme und setzte morgens um zwei Uhr über. Ein besonderes Erlebnis, welches bei anschliessendem Kaffee und Kuchen im Restaurant Gertau noch nachwirkte. Auf dem Weg entlang der Hauptwiler Weier setzte mit der Dämmerung bei manchen auch die Müdigkeit ein, doch der Durchhaltewille war stets stärker. Erschöpft, aber stolz über die erbrachte Leistung und begeistert vom Erlebnis, genossen die Nachtwanderer frühmorgens ein ausgiebiges Frühstück in der Waldschenke Bischofszell.

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