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Wasserballer verlieren nach Penaltyschiessen

Wasserball – Zur ersten Halbfinal-Partie in den laufenden NLA-Playoffs musste der SC Kreuzlingen beim Rekordmeister aus Horgen antreten. Ein hartes, aber ausgeglichenes Duell wurde erwartet, was die Zuschauer letztlich bekamen.

Ein Sieg im ersten Spiel der Best-of-Five-Serie im Halbfinal sorgt für eine gute Ausgangslage, da zum einen die Motivation der Mannschaft steigt, zusätzlich erhöht sich aufgrund des Rückstandes der Druck auf den Gegner. Deshalb visierten die Kreuzlinger Akteure entschlossen einen Auswärtstriumph an.

Kreuzlingen schwimmt hinterher
Wie schon andere Teams herausgefunden haben, muss man den SCK in seiner Offensive bedrängen, indem man Centerspieler Vacho ausschaltet. So taten dies die Horgener genauso über eine Zonenverteidigung, wodurch die Gäste keinen Spielrhythmus finden konnten. Horgen agierte dagegen sicher und legte schnell mit 3:1 Toren vor. Allerdings schafften es die Kreuzlinger den Rückstand bis zur Halbzeit auf 7:7 auszugleichen. Direkt im Anschluss folgte wieder eine Schwächephase der Thurgauer. Der Gastgeber traf viermal, ehe Kreuzlingen antworten konnte. Mit einer Aufholjagd im letzten Viertel – sowie überforderten Horgnern –  schafften die Kreuzlinger den 12:12-Ausgleich und hätten sogar kurz vor Abpfiff den Führungstreffer erzielen könnten; jedoch misslang Petrovic, der mit fünf eigenen Toren den SCK im Spiel behielt, der Schuss, weshalb es zum Penaltyschiessen kam. Beide Teams zeigten Nerven, da sowohl Horgens Velikov als auch Marc Herzog ihre Chancen vergaben. Beim 3:3-Stand nach je vier Schüssen konnten die Gastgeber wieder um ein Tor vorlegen; der sonst treffsichere Petrovic hingegen verfehlte aufs Neue das Tor.

Daheim muss gewonnen werden
Der SC Horgen konnte mit einem hart erkämpften 16:15-Sieg nach Penaltyschiessen das erste Match der Halbfinals für sich entscheiden. Zwar besitzt der Rekordmeister dadurch einen kleinen Vorteil, gleichwohl findet die nächste Partie am Donnerstag im Freibad Hörnli statt. Kreuzlingen kann sich dann auf die Unterstützung seines Publikums stützen und diesmal deutlich konsequenter den Sieg angehen. Eine weitere Niederlage würde den Druck auf die Mannschaft erheblich erhöhen, da man sich ansonsten keinen Fehler mehr erlauben dürfte, um doch noch die Finals zu erreichen.

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