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Kreuzlingen scheidet aus

Wasserball – Mit dem Rücken zur Wand trat der SC Kreuzlingen heute Abend zur dritten Partie der Halbfinal-Serie in Horgen an. Nach zwei Niederlagen mussten die Gäste gewinnen, um den Horgner Matchball zum Finaleinzug abzuwenden.

(Bild: Mario Gaccioli)

(Bild: Mario Gaccioli)

Für die Kreuzlinger Wasserballer stand viel auf dem Spiel, denn seit 2008 hat die Mannschaft kein Meisterschaftsfinal verpasst. Der SC Horgen entschied zwar die ersten beiden Begegnungen für sich, allerdings konnten die Siege erst im Penaltyschiessen erzwungen werden. Deswegen durfte man auch im dritten Match mit einem ausgeglichenen Verlauf rechnen.

Am Ende fehlen die Nerven
Nach zwei Pleiten entschloss sich Trainer Roehl zu einer Rochade, indem er Aleksic als startenden Goalie in den Kader berief. Dafür musste er jedoch aufgrund der Ausländerregelung auf den Ungar Somogyi verzichten. Über lange Zeit hinweg setzte sich kein Team bei einem ereignisarmen, aber höchst spannenden Match durch. Kreuzlingen gewann das erste Viertel mit nur einem Tor. Nach Wiederanpfiff erfolgten einige Schlagabtäusche, bei denen die Mannschaften abwechselnd die Führung übernahmen. Stand es zur Halbzeit noch 3:3, glich Horgen vor Ende des dritten Viertels zum 5:5 aus. Im letzten Abschnitt verloren die Thurgauer die Konzentration, wodurch es dem SC Horgen gelang drei unbeantwortete Tore zu erzielen. Dadurch gewannen die Hausherren schlussendlich mit 8:5 Toren.

Finalserie ohne Kreuzlinger Beteiligung
Mit der dritten sieglosen Partie gegen Horgen scheidet der SCK um den Titelkampf vorzeitig im Halbfinal aus. Nun kann das Team nur noch um die Bronzemedaille spielen, wobei man auf die Spieler aus Genf treffen wird, die gegen Titelverteidiger Lugano keine Chance hatten. Damit werden die Kreuzlinger die Saison mit höchsten zwei Bronzemedaillen aus Cup und vielleicht Playoffs beenden. Das letzte Jahr, indem der SC Kreuzlingen keinen Erfolg feiern durfte, war 2010. Im Vergleich zu diesem Jahr zog die Mannschaft damals hingegen sowohl ins Pokal- als auch ins NLA-Final ein und konnte bis zuletzt um einen Titel kämpfen.

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