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Kreuzlinger sammelt Geld fürs Bad

Kreuzlingen/Konstanz – Jan Christoph Harder ist Anwalt und wohnt in Kreuzlingen. Er wünscht sich einen schnellen Wiederaufbau des Schwaketenbads und will zu diesem Zweck einen Förderverein ins Leben rufen. Auf Facebook erhält die Idee regen Zuspruch.

Die Ruine des Konstanzer Schwaketenbads.(Bild: klz)

Die Ruine des Konstanzer Schwaketenbads. (Bild: klz)

Der Familienvater war selbst Nutzer des Bades; am Tag des Brandes war er dort mit seinem Sohn schwimmen. Sein Engagement entspringt einer Mischung aus persönlicher Betroffenheit und dem Willen zur Einbringung. «Wenn nicht für den Bau, dann können wir das gesammelte Geld zumindest für die Verbesserung der Ausstattung benutzen», erklärt Jan Christoph Harder das Ziel des Fördervereins in Spe. Noch im Juli soll jetzt die Gründungsveranstaltung stattfinden. Zur Kick-Off-Sitzung lädt er die Bädergesellschaft, Vertreter und Vereine beider Städte und das Architekturforum KreuzlingenKonstanz ein. Denn dessen Forderung nach einer grenzüberschreitenden Neuplanung des Schwaketenbads trifft bei ihm auf Verständnis: «Das sollte man als Gesamtregion planen.»

Voran machen
Auch wenn der bisherige Standort für ihn unbestritten ist: «Alles andere würde Verzögerungen nach sich ziehen. Dort ist es baurechtlich am einfachsten», sagt der erfahrene Anwalt. Für ihn ist ein schnellstmöglicher Aufbau des Bades prioritär.
Ziel seines Vereins ist es deswegen auch, Leute zusammenzubringen und Dampf zu machen. «Sonst passiert nichts. Ich weiss aus Erfahrung, wie lange sich das mit der Versicherung und der Baugenehmigung hinziehen kann», sagt Harder.

Um das Ganze aufzugleisen, öffnete er am Montag vor zwei Wochen eine Facebook-Gruppe unter dem Titel «Wiederaufbau Schwaketenbad – Grenzüberschreitende Bürgerinitiative». Innerhalb von neun Tagen hatte diese 239 Mitglieder (Stand: Mittwochabend). Hier werden bereits Vorschläge gemacht und diskutiert.

Zuspruch ist gross
«Auf diese Weise suche ich Leute, die mitarbeiten wollen und sich einbringen wollen», erklärt Harder. Denn dessen ist er sich sicher: «Das wird eine Menge Arbeit.» Der erhaltene Zuspruch bestärkt ihn jedoch, den Weg weiterzugehen.

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