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«Ein Tag für die Freiwilligenarbeit»

Kreuzlingen – Die Kreuzlinger 1-August-Feier wird abwechselnd von den vier städtischen Quartiervereinen ausgetragen. Rainer Keller, Quartiervereinspräsident von Egelshofen, erklärt im Interview das Programm, die Motivation und die persönliche Bedeutung hinter der Bundesfeier.

Rainer Keller mit dem Programm der Bundesfeier vor dem Schützenhaus Fohrenhölzli.(Bild: ek)

Rainer Keller mit dem Programm der Bundesfeier vor dem Schützenhaus Fohrenhölzli. (Bild: ek)

KLZ: Was erwartet uns Kreuzlinger bei der diesjährigen Bundesfeier?
Rainer Keller: Beim Schützenhaus Forenhölzli werden wir wie vor vier Jahren Festwirtschaft, Bühne und eine herrliche Aussicht bieten. Zudem haben wir versucht, auch für Familien ein ansprechendes Programm zu gestalten. So kann ab 16 Uhr der benachbarte Bauernhof Neuweiler besichtigt werden. Es wird geritten, die Nutztiere besichtigt und das Hofleben veranschaulicht. Zudem bietet der Bauernverband eine Milchbar mit Milchshakes an und im Bewegungsanhänger der Stadt ist etwas Sportliches für jeden dabei.

Später wird’s aber traditioneller?
Ja, um 18.30 Uhr läutet die Jugendmusik Kreuzlingen das eigentliche Bundesfeierprogramm ein. Danach wird der Prix Kreuzlingen verliehen und es gibt eine Festansprache. Um 21.30 Uhr startet dann der Lampion-umzug, um den grossen 1. August Funken zu entzünden.

Wer konnte als Redner gewonnen werden?
Mit Christian Lohr haben wir die Idealbesetzung gefunden. Er vertritt Kreuzlingen als Nationalrat und hat sicher einige Anekdoten gesammelt, was sich seit dem Rütlischwur in Bundesbern verändert hat.

Habt ihr genügend Freiwilige für das Fest gefunden?
Ja, unsere Quartierbevölkerung ist sehr engagiert und 30 Helfer haben sich angeboten. Sogar unser Stadtpräsident Andreas Netzle legt Hand an.

Hat’s überhaupt genügend Platz vorm Schützenhaus?
Wir erwarten zwischen 300 bis 400 Besucher über den Tag verteilt. Allzu viel Spektakel wollen wir auch gar nicht veranstalten. Der eigentliche Grund der Feier soll vor lauter Attraktionen nicht untergehen.

Was bedeutet denn die Bundesfeier für Sie persönlich?
Sie hat etwas Besinnliches an sich. Ich finde, man sollte an diesem Tag in sich gehen und dankbar sein, dass es uns so gut geht. Auch aufgrund unserer Staatsform, welche vor rund 700 Jahren ihren Anfang nahm.

Damals mussten die Mitglieder der Gesellschaft an einem Strang ziehen und sich unentgeltlich für das grössere Wohl engagieren. So wie wir es heute in kleinerem Rahmen mit den Quartiersvereinen und der Freiwilligenarbeit halten.

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